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Ein Biker fährt dank Imprägnierung trocken auf seinem Motorrad durch Regen.

Motorradbekleidung imprägnieren – darauf kommt es an

Trocken bleiben dank Imprägnierung der Motorradbekleidung

Für viele Biker steht die Fahrt auf dem Motorrad an erster Stelle der Motorradliebe. Damit diese jedoch nicht ins Wasser fällt, sollte auch das Imprägnieren und Reinigen der Motorradbekleidung nicht vernachlässigt werden. Natürlich kann man im Idealfall auf Imprägnierspray und Co. verzichten, wenn man es schafft, ausschließlich bei Sonnenschein auf dem Motorrad zu sitzen. Wenn Du dann aber doch mal beim Biken von einem stärkeren Regenschauer erwischt wirst, zeigt sich, wie wertvoll eine gute Imprägnierung und Pflege von Motorradjacke und Motorradhose ist. In diesem Ratgeber erklären wir Dir, was Du beim Imprägnieren von Motorradbekleidung alles beachten musst, um das Beste aus Deiner Bekleidung herauszuholen!

Inhaltsverzeichnis

Warum ist es wichtig, Textil-Motorradbekleidung zu imprägnieren?

Eine optimale Funktionalität und eine möglichst lange Lebensdauer erhältst Du nicht nur durch regelmäßige Reinigung der Textilbekleidung, sondern auch durch ein sachgerechtes Imprägnieren. Die Wirkung der Imprägnierung lässt nämlich selbst bei hochwertigen Jacken und Hosen nach zwei, drei Mal Waschen nach. Das Imprägniermittel, das die Fasern des Oberstoffs umschließt und so vor Schmutz und Wasser schützt, muss dann erneut aufgetragen werden. Nur durch regelmäßiges Waschen und Imprägnieren der Motorradbekleidung kann gewährleistet werden, dass Wassertropfen einfach an den Textilien abperlen und nicht in den Oberstoff eindringen. Denn zusätzlich zum unangenehmen Gefühl von nasser Bekleidung auf der Haut bewirkt eine durchnässte Motorradjacke oder -hose einen erhöhten Wärmeverlust.

Wie oft sollte man Motorradbekleidung imprägnieren?

Sobald Du merkst, dass Wasser nicht mehr von der Membran der Textilbekleidung abperlt – aber spätestens nach drei Wäschen – solltest Du der Motorradjacke mit Imprägnierspray und Tuch zu Leibe rücken. Oftmals finden sich schon auf den vernähten Anwenderhinweisen des Herstellers erste Informationen dazu, wie oft eine Imprägnierung in die Pflege der Motorradbekleidung integriert werden sollte.

Welche Mittel eignen sich zum Imprägnieren der Motorradbekleidung?

Nach dem Reinigen und Trocknen der Textil-Motorradbekleidung solltest Du zum Imprägnieren ein klassisches Textil-Imprägnierspray verwenden. Beachte, die Dose vor Gebrauch gründlich zu schütteln.
Im Idealfall hat Dein Imprägniermittel folgende Eigenschaften:

  • Es ist silikonfrei
  • Es versiegelt die Membran nicht, sondern erhält die Atmungsaktivität
  • Es schützt vor dem Vollsaugen des Oberstoffes
  • Es beugt Verdunstungskälte vor
  • Es schützt zusätzlich vor Ausbleichung durch UV-Strahlen
  • Es lässt sich einfach und fleckenfrei auftragen
TIPP:

Tipp: In unserem Onlineshop findest Du zum Beispiel ein Imprägnierspray des deutschen Herstellers S100, das diese Kriterien erfüllt und für eine komplette Pflege mit weiteren Produkten der Marke, wie dem S100 Funktions-Waschmittel, ergänzt werden kann.

Warum ist es wichtig, die Motorrad-Lederkombi zu imprägnieren?

Genauso wie bei textiler Motorradbekleidung, ist eine alleinige Wäsche der Lederkombi nicht ausreichend. Erst das Imprägnieren sorgt für eine optimale Langlebigkeit und Funktionalität von Motorrad-Lederbekleidung.
Als zusätzliche Pflege empfehlen wir, das nach dem Waschen (ohne intensive Waschmittel oder Weichspüler) getrocknete Leder zuerst mit einem Leder-Imprägnierspray zu behandeln. Anschließend kannst Du Produkte wie Lederfett, Lederöl oder eine spezielle Lotion verwenden, um den Abperleffekt des Imprägniersprays zu erhöhen und das Leder zusätzlich weich und geschmeidig zu halten.
Wichtig: Im Gegensatz zum Imprägnieren von Motorrad-Textilbekleidung sollten Lederkombi und Co. nach der Behandlung mit Imprägnierprodukten weder im Trockner noch in der prallen Sonne landen. Bei Textilbekleidung kann dieses Vorgehen wiederum den wasserabweisenden Effekt erhöhen.

Anleitung: Motorradbekleidung imprägnieren

Um dauerhaft vor Schmutz und Wasser geschützt zu sein, kommst Du nicht darum herum, hin und wieder Deine Motorradbekleidung zu imprägnieren. Dabei der wahrscheinlich wichtigste Tipp vorab: Schau Dir genau die Anwendungshinweise des Imprägnierspray-Herstellers an! Ein optimaler Schutz vor eindringendem Wasser ist nur dann garantiert, wenn Du vor der Behandlung sicher bist, was Du tust. Trocknen lassen oder doch nass einarbeiten? Viel oder wenig Imprägniermittel verwenden? Per Hand einarbeiten oder einfach aufsprühen? Anschließende Wärmebehandlung im Trockner oder einfach auf den Haken hängen? Die Antworten darauf findest Du in den Anwendungshinweisen des Produkts sowie auf dem Etikett von Motorradjacke, -hose oder -kombi.
Auch wenn einige Hersteller empfehlen, das Imprägnieren und Reinigen von Textil-Motorradbekleidung in einem speziellen Reinigungsbetrieb durchführen zu lassen, kannst Du das Ganze mit ein wenig Knowhow ganz einfach selbst erledigen – und dabei bares Geld sparen. So geht’s:

Die Vorbereitung

Die Motorradjacke oder -hose nach einer langen Tour direkt kräftig mit Imprägnierspray einzusprühen, ergibt praktisch keinen Sinn. Du imprägnierst so einfach nur die Schmutzpartikel, aber nicht die Membran und den Oberstoff. Daher ist es notwendig, die Bekleidung für das Imprägnieren vorzubereiten: Porentiefes Waschen der Textilien (am besten ohne die Protektoren) in der Waschmaschine oder Handwäsche mit klarem Wasser und Tuch, wenn Deine Kombi aus Leder ist. Anschließend bei Zimmertemperatur oder – wenn möglich – im Trockner ausreichend trocknen lassen.

Das Imprägnieren

Ist Deine Motorradbekleidung ausreichend vorbereitet – sprich sauber – geht es ans Eingemachte. Schnapp sie Dir und geh als Erstes einmal nach draußen, denn die Dämpfe des Imprägniersprays solltest Du nicht einatmen. Schüttle das Imprägnierspray vor der Nutzung kräftig, um die Lösungsmittel- und Treibgasbestandteile gut zu vermischen. Jetzt kannst Du das Mittel aus einer Entfernung von circa 20 cm gleichmäßig auf die Textilien aufsprühen – oberflächliche Protektoren kannst Du dabei natürlich auslassen. Es kann sinnvoll sein, stärker beanspruchte und strapazierte Stellen ein wenig intensiver zu behandeln: Bündchen an den Armen, Nähte und Knickstellen oder die Sitzfläche können durchaus eine zweite Imprägnier-Runde vertragen.
Hinweis: Abgesehen von Deiner Jacke und Hose, kannst Du auch Deine Motorradstiefel, den Rucksack und weiteres Motorradzubehör imprägnieren.

Du bist im Reinigungsfieber?

Bereit für die nächste Fahrt mit imprägnierter Motorradbekleidung

Durch das richtige und regelmäßige Waschen und Imprägnieren Deiner Motorradbekleidung steht der nächsten Runde nichts mehr im Wege. Solange Du ein paar Tipps berücksichtigst, bist Du bestens für den nächsten Regenschauer vorbereitet. Sowohl für Leder- als auch für Textil-Bekleidung gilt beim Waschen, Pflegen und Imprägnieren:

  • Nur in der Waschmaschine waschen, wenn ausdrücklich in der Pflegeanleitung erlaubt
  • Auf Weichspüler und intensive Waschmittel verzichten
  • Nur vorab gesäuberte Flächen mit Pflegeprodukten behandeln
  • Vor dem Imprägnieren erst komplett trocknen lassen

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