• Kostenlose Rücksendung
    Gratis Rücksendung
  • Mehr als 90x in DE / AT / CH
    Kauf auf Rechnung
  • 4.51 / 5
  • Storefinder
  • Mein POLO
    Bitte logge dich ein, um eine Bewertung abzugeben
    Passwort zurücksetzen
  • Weiter einkaufen

    Derzeit befinden sich keine Produkte in Deinem Warenkorb

  • Mein Bike
    Neues Bike hinzufügen
    Einfache Auswahl Deiner Technikteile passend zu deinem Bike
    Dein Bike suchen

Motorradtour Zentralschweiz
Urner Alpen

Fünf auf einen Streich

Motorradtour Infos

  • Streckenlänge: 240 km
  • Fahrzeit: ca. 5 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer
  • Eckpunkte: Andermatt, Furkapass, Grimselpass, Innertkirchen, Sustenpass, Wassen, Andermatt, St. Gotthard-Pass, Airolo, Nufenenpass, Gletsch, Furkapass, Andermat

Highlights der Motorradtour Zentralschweiz

Grimsel, Susten, St. Gotthard, Nufenen, Furka - na, läuft Ihnen schon das Wasser im Mund zusammen? Sollte es auch, bei dieser Motorradtour der Extraklasse.

Fünf der knackigsten Alpenpässe auf einer Distanz von nur 240 Kilometer - das gibt es sonst nirgends außer in der Region um Andermatt. Verantwortlich für diese hohe Pässedichte sind die Urner Alpen.

Sage und schreibe 57 Dreitausender recken in dieser zum Großraum Berner Alpen zählenden Gebirgsgruppe ihre Spitzen in den Himmel. Höchster Gipfel ist der Dammastock mit 3.630 Metern. Obwohl nicht so berühmt wie die Berner Alpen, verfügen die Urner Berge alles, was Motorradfahrer, Wanderer und Bergsteiger benötigen, zum Beispiel hohe Ausgangspunkte für Touren wie die hier beschriebene.

Touren Beschreibung

Vor dem Start zu unserer Fünf-Pässe-Runde ist ein Bummel durch Andermatt Pflicht. Wie eine hingemalte Idylle liegt der Ort mit seinen 1.400 Einwohnern in einem flachen Talkessel, umgeben von den weißen Spitzen der Urner Alpen. Wer beim Spaziergang durch den Kern Andermatts den Kopf hebt, erkennt weiter oben den Bannwald. Geschützt, gehegt und gepflegt, bewahrt dieser seit Jahrhunderten den lawinengefährdeten Ort vor größeren Katastrophen.

Realp, Tiefenbach, dann wartet der Furka zum Ersten. Zum Ersten, weil wir den Furka ganz zum Schluss auf der Rückfahrt noch einmal in entgegengesetzte Richtung überfahren. Mit seiner Scheitelhöhe von 2.436 Metern, seiner teils extremen Steigung und seinen 25 kühn angelegten Serpentinen ist die Überquerung des Furka die hohe Schule des Passfahrens. Seine Trasse ist ordentlich ausgebaut, gut gepflegt und auch für Anfänger mit Spaß zu befahren. Ein Fotostopp am fotogenen Hotel Belvedere, dann geht es weiter hinunter nach Gletsch, wo sofort der Aufstieg zum Grimselpass beginnt. Dem verleihen die ihn umgebenden schmalen und tiefen Stauseen seinen speziellen Charakter. Und so wird die Fahrt über den 2.165 Meter hohen Pass fahrerisch und landschaftlich zur faszinierenden Angelegenheit. Man passiert Tunnels, Galerien, hübsche Dörfer und vom Wind kahl gefegte Kuppen. Der Stopp oben am Hotel Grimselblick ist Pflicht, die Aussicht großartig.

Entspannt kurven wir anschließend das Haslital entlang, biegen in Innertkirchen rechts ab und bereiten uns schon mal auf die Erklimmung des Sustenpasses (2.224 m) vor. Die verläuft äußerst harmonisch, gehört doch die zwischen 1938 und 1945 angelegte Sustentraße zu den modernsten Passstraßen der Schweiz. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: bequeme Breite, keine übermäßigen Steigungen, perfekt angelegte Kurven und Kehren, tolle Aussichten auf die Berner Alpengipfel. Einzig die unbeleuchteten Tunnels verlangen erhöhte Aufmerksamkeit.

Am Ende des folgenden Maientals rollen wir durch Wassen, verlassen den Kreisverkehr nach Süden und visieren den St. Gotthard an. Dazu quetscht sich die Route aber erst einmal durch die berühmt-berüchtigte Schöllenen-Schlucht. Ganz oben auf 2.109 Metern Höhe warten das Hospiz, ein romantischer See und eine Mondlandschaft aus Felsbrocken. Der Abstieg erfolgt am zünftigsten nicht über die neue, sondern über die alte Trasse mit ihrem groben Pflaster und ihren spitzen Kehren.

Das Val Bedretto bringt uns von Airolo aus dem Nufenen entgegen. Die Fahrt durch diese raue, zerklüftete Felslandschaft ist eine Augenweide, die einzig von den regelmäßig auftauchenden Serpentinengruppen unterbrochen wird.

Oben bietet sich eine Pause an, denn die Aussicht vom 2.478 Meter hohen Sattel ist traumhaft, die Röstis im Bergrestaurant sind sehr zu empfehlen.

In Ulrichen Blinker rechts. Furka zum Zweiten, wie angesagt. Und auch von West nach Ost macht der Furka eine Menge Spaß. Überdies hat man ab Gletsch ständig das ewige Eis des über acht Kilometer langen Rhône-Gletschers vor Augen. Ein würdiger Abschluss dieses fahraktiven Tages.

Unsere Favoriten für jede Tour
POLO Tourentipps: zurück zur Übersicht
Wird geladen, bitte warten.