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Motorradtour
Tirol

Die Schokoladenseite Tirols

Motorradtour Infos

  • Streckenlänge: 265 km
  • Fahrzeit: ca. 4,5 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Eckpunkte: Zams, Hahntennjoch, Namloser Tal, Plansee, Garmisch-Partenkirchen, Fernpass, Holzleitensattel, Piller Höhe, Landeck.

Highlights der Motorradtour Tirol

Eine Motorradtour durch die österreichisch-deutschen Alpen ist Balsam für die Seele und garantiert einen hohen Wohlfühlfaktor.

Tirol ist nicht nur das „Land im Gebirg“, wie die Menschen früher ihre Heimat nannten. Es ist Kraftplatz und Sehnsuchtsort zugleich. Eingebettet in eine faszinierende Bergwelt, begeistert Tirol mit machtvollen und sanften Naturerlebnissen zugleich, lässt den Besucher Kraft tanken und ihn zu Hause voller Sehnsucht vom nächsten Tirol-Urlaub träumen.

Der motorradfahrende Urlauber wird sich auf alle Fälle an diese harmonische Tagestour erinnern, die ihn zu den geschmeidigsten Kurvenstrecken links und rechts des Inntals führt.

Touren Beschreibung

Wir starten in Zams, einer kleinen Gemeinde mit etwa dreitausend Einwohnern im Oberinntal in Tirol. Der gemütliche Ort mit seinen jahrhundertealten Bauernhäusern liegt in einem Talkessel umgeben vom Venet, einem dicht bewachsenen Bergmassiv. Minzgrün, Limettengrün, Giftgrün, Apfelgrün, Moosgrün – soweit das Auge reicht. In Zams befindet sich im Übrigen auch das Büro des Tourismusverband TirolWest, wo man neben einer guten und kostenlosen Motorrad-Tourenkarte viele weitere Bikertipps bereithält.

Die Maschine blubbert im Leerlauf, Handschuhe an, Visier runter. Die ersten Kilometer des Tages sind schnell abgespult. In Imst folgt man der Ausschilderung Hahntennjoch, mitten hinein in eine Welt der Abgründe. Fast senkrecht stürzt sich die Schlucht einen Meter neben der Fahrbahn in die Tiefe. Adrenalin durchflutet den Körper. Die karge Passhöhe auf 1.894 Metern ist bald erreicht. Es geht wieder bergab.

Hinter Pfafflar mit seinen ältesten Holzhäusern Tirols befinden wir uns auf Talfahrt im wahrsten Sinne des Wortes: Bschlabser Tal heißt der Einschnitt, durch den sich die Maschine in die Kurven legt und den Windungen des Streimbachs folgt. Das hat uns der Arzt verschrieben. Wenig Häuser kein Verkehr, eine Serpentinenkette. Eine herrliche Kurverei durch eine wilde, romantische Region.

In Elmen lockern wir Handgelenke und Rücken, befahren für ein paar Kilometer die Bundesstraße, um in Stanzach das nächste Tal unter die Räder zu nehmen: Das Namloser Tal. Besser gesagt, das Tal der 100 Kurven. Kehre an Kehre, das Wort geradeaus existiert hier nicht. Der Ort Namlos wird passiert, dann Rinnen mit der höchstgelegene Brauerei Österreichs, der “Bierbrauerei Rinnen”. Hier wird naturtrübes und naturbelassenes Bier mit natürlichem Gebirgswasser gebraut.

Ab Berwang touren wir durch das – na, erraten? – Berwanger Tal. Nackter Fels, sonnenbeschienene Hänge und dichter Wald wechseln sich ab. Jägergrün, Laubfroschgrün, Olivgrün, Wackelpuddinggrün, Lindgrün. Eine Talfahrt vom Feinsten. Kaffeedurst? In Bichlbach oder Heiterwang kann er gestillt werden. Kurze Verbindungsetappe nach Reutte, dann rechts ab Richtung Plansee. Wir cruisen eine schöne Uferstraße mit Aussicht entlang, tiefblaues Wasser umspült das Ufer, Bäume hängen ihre Zweige ins kühle Nass. Ein Traum. Stiefel aus und ein erfrischendes Fußbad nehmen? Warum nicht.

Erfrischt schwingen wir uns wieder in den Sattel, denn auf Schloss Linderhof haben wir eine Audienz bei König Ludwig II. Das im Jahr 1874 erbaute Rokoko-Schlösschen und den märchenhaft angelegten Park sollte man sich nicht entgehen lassen.

Weiter an der Ammer entlang nach Ettal. Die Fahrbahn zeigt sich schmal und anspruchsvoll, hier und da holperiger Belag, vor Oberau maximale Kurvendichte. Danach lassen wir es bis in die Doppelstadt Garmisch-Partenkirchen auslaufen.

Der Magen empfiehlt Käsespätzle, Schweinebraten mit Semmelknödeln oder Weißwürste mit süßem Senf, dazu eine knusprige Brezel. Hinterher verbrennt man die überschüssigen Kalorien bei einem Bummel durch den historischen Ortsteil Partenkirchen, bewundert den kunstvoll bemalten Gasthof Fraundorfer in der Ludwigstraße, lehnt sich gegen den Brunnen am Kirchplatz und atmet die Atmosphäre vergangener Zeiten.

Die Pause ist vorbei. On the road again. Gesättigt und erholt steuern wir durch die weiten und gut ausgebauten Kehren hoch zum Fernpass (1.216 m), einem jahrtausendalten Alpenübergang. Rechter Hand taucht kurz vor dem Sattel der flaschengrüne Blindsee auf. Die positive Wirkung der Farbe Grün auf Körper und Seele wird langsam aber sicher spürbar.

Gerne mehr davon. Also gleich mit Schwung den nächsten Pass anvisieren, den 1.119 m hohen Holzleitensattel. Der Aufstieg folgt allmählich, maximale Seigung 12 Prozent, Zeit nach rechts und links ins Grüne zu schauen. Der Übergang wird eingerahmt von Waldmeistergrün, Farngrün, Minzgrün, Hulkgrün, Golfplatzgrün. Tiefenentspannt lenken wir die Maschine über Mötz, Haiming und Ropen ein Stück ins Pitztal hinein. Ab Wenns beginnt der Aufstieg zur Piller Höhe (1.558 m). Am höchsten Punkt tut sich ein wunderschöner Blick auf das Inntal und die Bergspitzen des Engadins auf. Definitiv ein Fotomotiv.

Da uns gegen Ende dieser herrlichen Tagestour absolut keine Wörter mehr für Grünschattierungen einfallen, kommt das bunte Landeck genau richtig. In den vielen Geschäften in der Stadt findet sich garantiert ein kleines Mitbringsel für die Lieben zu Hause. Wie wäre es mit einer regionalen Spezialität, der „Tiroler Edle“ aus der Konditorei Haag (www.tiroleredle.at)? Ob die klassische Tafel, Pralinen oder Kakaopulver – die Milch und der Rahm stammen vom Tiroler Grauvieh, einer Rinderrasse, die seit über 3.000 Jahren in den Tiroler Bergen beheimatet ist. Mit gefülltem Tankrucksack erreichen wir Zams. Der Kreis schließt sich.

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