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Motorradtour Tirol/ Südtirol

Der Alpenhammer

Motorradtour Infos

  • Streckenlänge: 240 km
  • Fahrzeit: ca. 5 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: schwer
  • Eckpunkte: Landeck, Reschensee, Mals, Glurns, Prad, Stilfser Joch, Umbrailpass, Ofenpass, Scuol

Highlights der Motorradtour durch Südtirol

Zwischen dem Bregenzer Wald und dem Appenzeller Land wartet eine relaxte Mischung aus Hochalpen und Mittelgebirge auf den Genusstourer.

Landeck lohnt sich. Das schmucke Städtchen am Zusammenfluss von Sann und Inn ist wegen seiner zentralen Lage in den Tiroler Alpen der ideale Ausgangspunkt für Motorradtouren. Viele Pässeklassiker lassen sich von hier aus locker an einem Tag erreichen.

Auch die 240 Kilometer lange Tour zum Stilfser Joch gehört zu dieser Art Ausflüge. Österreich, Italien, Schweiz. Drei Länder, eine Tagestour, unendlich viel Fahrspaß.

Mach Dich bereit für die Tour

Touren Beschreibung

Der Wegweiser in Landeck zeigt in Richtung Reschenpass, dem Übergang von Tirol nach Südtirol. Danach kommen hinter Pfunds schon bald die Bögen in Sicht, die uns über Nauders hinauf in den Obervinschgau zum Reschensee bringen. Der Fotoklassiker taucht auf: Der Kirchturm des versunkenen Ortes Graun ragt aus dem Wasser. Mit seinen 160 Häusern versank er zwischen 1948 und 1950 in den Fluten des sich aufstauenden Reschensees.

Weiter nach Süden. Vom Obervinschgau hinab in den Untervinschgau. Jetzt kommt Schwung in die Angelegenheit. Es ist in erster Linie die Südrampe des Reschen, die für Fahrspaß sorgt. Nicht nur auf der Landkarte sieht sie aus wie eine übergroße Murmelbahn. Auch im wirklichen Leben schiebt sich die Trasse wie das Blatt einer Säge einen Wiesenhang hinab. Ein Stück geradeaus, ein Zacken, ein Stück geradeaus. Alle Kehren sind gut überschaubar und machen diesen Abschwung zu einer glasklaren Angelegenheit.

Kurz vor Mals ist über der Malser Haide der weiße Bau des Klosters Marienberg zu erkennen. Die festungsartige Benediktinerabtei am Hang der Watlesspitze wurde im Jahr 1150 gegründet, im 18. Jahrhundert jedoch der damaligen Mode entsprechend barockisiert.

Vorbei an Mals mit seinen charakteristischen sechs Glockentürmen rollen wir auf Glurns zu. Die mit 800 Einwohnern kleinste Stadt Südtirols wurde von den Habsburgern als Festungsstadt angelegt. Was noch heute zu sehen und zu spüren ist: Eine vollständig erhaltene Mauer mit drei Toren und massiven Türmen umfasst Glurns. Zentraler Punkt ist der historische Marktplatz mit seinen Laubengassen.

In Spondinig Blinker rechts und hinein ins Trafoier Tal. In Prad locken die Burgruine Lichtenberg und die hübsche romanische Kirche zum kurzen Stopp, bevor wir über Gomagoi den Hauptort des Tales, Trafoi erreichen. Südlich von Trafoi steht der Wallfahrtsort Drei Brunnen, der vermutlich schon in vorchristlicher Zeit ein Heiligtum war.

Und dann liegt sie vor uns, diese ungeheure asphaltierte Schlange, in eine scheinbar senkrechte Felswand gehauen. 48 Kehren lauern. 48 Mal bremsen, herunterschalten, Motorrad umlegen, hochschalten, Gas geben. Die Winterfröste setzen dem Belag jedes Jahr heftig zu, und die teilweise haarsträubend engen Serpentinen tun ihr Übriges, um die Überquerung des Stilfser Jochs zum nachhaltigen Erlebnis zu machen. Die Passhöhe in 2.758 Meter Höhe ist touristisch komplett erschlossen und mit Betonklötzen zugepflastert, was jedoch der Aussicht auf die 3.000er der Ortler-Gruppe keinen Abbruch tut.

Bis zum Sattel des 2.503 Meter hohen Umbrailpasses ist es nur ein kurzes Stück. Man sollte es zum Erholen nutzen. Denn hinter der Passhöhe prasseln zuerst die Steinchen der für den Umbrail charakteristischen Schotterpassage gegen das Schutzblech, danach rückt die nördliche Abfahrt ins Blickfeld: 1.100 Meter Höhenunterschied, 35 Spitzkehren auf 16 Kilometern – daran hat so mancher zu knabbern. Flüssig durchkurven geht nicht, dazu sind die Kehren zu eng. Selten kommt man über den zweiten Gang hinaus. Die Fahrbahn ist gut in Schuss, aber ziemlich schmal. Zwei Motorräder kommen noch gut aneinander vorbei, ansonsten wird es heikel.

In Santa Maria weist ein Schild links den Weg zum Ofenpass. Eine Etappe zum Relaxen. Steigungen, Gefälle, Serpentinen? Fehlanzeige. Diese Ofenpassstraße ist etwas für Romantiker, eine Reise in die Natur. Ruhig durch die weiten Bögen der Fahrbahn gleiten und dabei den Blick über den Schweizer Nationalpark schweifen lassen, auf dessen Gebiet der Ofenpass liegt. Die Natur bleibt sich hier selbst überlassen, der Park ist weder botanischer Garten noch Streichelzoo.

Hinter Susch erreichen wir das Engadin. Ruhiges Kurvenschwingen ist angesagt. Zwischen Guarda und Ardez kann man noch gut oben am Hang die alte Trasse erkennen. Wer für diese kurze Etappe den neuen mit dem alten Asphalt vertauscht, wird durch die beiden schönsten Dörfer des Engadins belohnt. Beide gerieten durch den Bau der Talstraße im Jahr 1862 ins Abseits und verfielen. Kurioserweise musste der Zweite Weltkrieg herhalten, damit diese Juwele restauriert werden konnten: Der Schweizer Heimatschutz entdeckte den Wert der alten Bausubstanz und leitete umfangreiche Erneuerungsmaßnahmen ein.

Letzter Stopp vor dem Rückmarsch nach Landeck in Scuol. Schmale Gassen führen im Unterdorf an wunderschönen alten Häusern vorbei, die mit geschnitzten Türen, schmiedeeisernen Geländern sowie Wandmalereien geschmückt sind. Diese „Sgraffiti“ sollen angeblich in Scuol ihren Ursprung haben.

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