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Motorradtour Erzgebirge

Metallspielzeug und Kurvenknacker

Motorradtour Infos

  • Streckenlänge: 260 km
  • Fahrzeit: ca. 5 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: mittel - anspruchsvoll
  • Eckpunkte: Bärensteiner Ortsteil Kühberg, Oberwiesenthal, Fichtelberg, Johanngeorgenstadt, Eibenstock-Talsperre, Zschopau, Augustusburg und Seiffen

Highlights der Motorradtour im Erzgebirge

Sachsen steht für Motorradtradition – im urigen Erzgebirge wird sie ausgiebig gelebt.

Erzgebirge? Da denken die meisten von uns sofort an Nussknacker und Holzspielzeuge, die in dem hübschen Ort Seiffen von Hand hergestellt werden.

Wir denken aber auch an den Bergbau, der im Erzgebirge eine Jahrhunderte lange Tradition hat und dem wir zu Weihnachten die reizenden Schwippbögen in den Fenstern verdanken.

Ja, und dann fallen uns selbstverständlich die unzähligen kleinen Land- und Bergsträßchen ein, mit denen das Erzgebirge uns Motorradfahrern so viel Spaß macht.

Touren Beschreibung

Wenn jemand weiß, was der Motorradurlauber vom Erzgebirge erwartet, dann sind das Menschen wie Benny Langer. Menschen, die dort aufgewachsen sind, mit Fremdenverkehr zu tun haben und selbstverständlich Motorrad fahren. Wie Benny Langer. Der betreibt seit 2004 das Motorradhotel Fichtenhäusel im Bärensteiner Ortsteil Kühberg, war 2015 mit seinem Haus Preisträger beim „Sächsischen Meilenstein“, fährt selbst Motorrad und kennt die Region wie seine Westentasche. Ob reine Übernachtung, geführte Touren, Oldtimerfahrten oder Fahrertraining – Benny hat die ganze Bandbreite des Motorradfahrens im Programm. Klar, dass er zu unserer heutigen Tour einige Tipps beigetragen hat.

250 Kilometer ist sie lang, diese Runde, und verbindet die knackigsten Strecken des Erzgebirges mit seinen interessantesten Sehenswürdigkeiten. Zum Beispiel Oberwiesenthal. Schon bald nach dem Start vom Fichtenhäusel kommt das Wahrzeichen des Wintersportortes in Sicht: die mächtige Skisprungschanze. Egal ob Skispringer, Langläufer oder Kombinierer – die Besten in diesen Sportarten kommen nicht erst seit der Wende aus Oberwiesenthal.

Gleich hinter dem Ort erhebt sich der Fichtelberg. Eine Straße führt zum Gipfel des mit 1.215 Metern höchsten Berges im Erzgebirge, und ein paar Minuten später sitzen wir auf der Sonnenterrasse des Bergrestaurants und genießen den fantastischen Rundumblick.

Entlang der einsamen tschechischen Grenze ist Kurvenschwingen angesagt. Viel Wald, wenig Verkehr, herrliche Natur, großartige Stimmung. Weit weg vom Trubel der übrigen Welt. Wir passieren das alte Bergbauzentrum Johanngeorgenstadt. Der Ort wurde 1654 gegründet, als das „Berggeschrey“ durch die Region hallte und vom einsetzenden Bergbau-Boom kündete.

Vorbei an Morgenröthe-Rautenkranz, wo man im deutschen Raumfahrtmuseum erfährt, dass Sigmund Jähn der erste Deutsche im Weltall war, geht es nach Schönheide zur Eibenstock-Talsperre. Deren idylllische und gleichzeitig verkehrsgünstige Lage hat dazu geführt, dass die Gaststätte an ihrer Staumauer zu einem der beliebtesten Bikertreffs im Erzgebirge wurde.

Nach wie vor auf hügeligen kleinen Sträßchen nähern wir uns Aue. Im tiefen Talkessel der Zwickauer Mulde gelegen, blickt das hübsche Aue auf eine lange Bergwerktradition zurück.

Die Ortsschilder von Zwönitz und Geyer fliegen vorbei, dann tauchen wir in das romantische Tal der Zschopau ein. Kurviger Asphalt folgt dem Lauf des Flusses.

Ein Zwischenstopp im Städtchen Zschopau präsentiert Schloss Wildeck, das alte MZ-Werk und einen Traumblick. Den gibt es vom Dicken Heinrich aus, dem Wehrturm des Schlosses Wildeck.

Eine Handvoll Kurven weiter nördlich heißt es erneut: Helm ab, Jacke aus. Das ehemalige kurfürstliche Schloss Augustusburg lädt ein zum Pausenkaffee und zum Besuch seines Motorradmuseums. Auf 800 Quadratmetern werden in 18 Räumen rund 170 erstklassig restaurierte Oldtimer gezeigt. Das „Bikerschloss“ ist außerdem Austragungsort des jährlich im Januar stattfindenden Motorrad-Wintertreffens.

Wieder im Sattel, steuern wir nach Südosten Richtung Tschechien. Die Kurven werden allmählich enger, die Steigungen stärker, die Höhen des Erzgebirges haben uns wieder. Dort direkt an der Grenze steht das „deutsche Spielzeugdorf“, wie Seiffen gerne genannt wird. Seit Jahrhunderten wird in dem reizenden Ort in kleinen Handwerksbetrieben nach alter Tradition Holzspielzeug hergestellt. Man kann dabei den Handwerkern über die Schulter schauen, eine Runde durch das tolle Spielzeugmuseum drehen oder auch nur irgendwo gemütlich Essen gehen. Ganz egal – ein ausgedehnter Besuch in Seiffen ist auf jeden Fall ein Muss.

Der Rückweg zum Fichtenhäusel führt über eine gut ausgebaute Straße entlang der tschechischen Grenze. Sanfte Bögen, dichter Wald, Ruhe, Entspannung. Der Ausklang eines perfekten Motorradtages. Wie gut, dass es Menschen wir Benny Langer gibt.

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