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MOTORRADTOUR Engadin/Südtirol

Auf die sportliche Tour

Motorradtour Infos

  • Streckenlänge: 323 km
  • Fahrzeit: ca. 6 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: schwer
  • Eckpunkte: Davos, Flüelapass, Unterengadin, Reschensee, Reschenpass, Stilfser Joch, Bormio, Passo di Foscagno, Passo d’Eira, Livigno, Zernez, Zuoz, Albulapass, Tiefencastel

Highlights der Motorradtour Engadin/Südtiro

Eine Herausforderung für jeden Motorradfahrer ist diese sportliche Runde über die schönsten, aber auch schwierigsten Pässe der italienisch-bündner Alpen.

Mit über 7.000 Quadratkilometern ist Graubünden der größte Kanton der Schweiz. Dank seiner 150 Täler, 615 Seen und knapp 1.000 Gipfel hat er eine enorme Vielfalt zu bieten: romantische Hochgebirgstäler, urige Schluchten, üppige Lärchenwälder und saftige Almen bringen die Augen des Besuchers zum Leuchten.

Die Ortschaften Graubündens liegen relativ hoch, dennoch ist die Bergwelt keinesfalls so rau und ruppig wie beispielsweise die der Zentralschweiz oder des Wallis. Das merkt man beim Motorradfahren - so rund und harmonisch wie hier verlaufen die Schweizer Passstraßen nirgends.

Touren Beschreibung

Davos geizt nicht mit Superlativen. Unser Startort ist mit 1.560 Metern die höchst gelegene Stadt Europas und schreibt jedes Jahr fast unglaubliche zwei Millionen Übernachtungen. Doch nicht nur deshalb lohnt sich vor Fahrtantritt ein kurzer Spaziergang durch Davos - zu romantisch sind seine bunten, durch Lüftlmalerei verzierten Häuser.

Dann aber auf zum ersten Pass. Der lässt nicht lange auf sich warten. Kurz hinter Davos Blinker rechts und hinein in die Serpentinen hoch zum Flüela. Sechs Kehren sind es ab Tschuggen, alle mit breiter Fahrbahn und griffigem Belag versehen. Die reine Freude. Der 2.383 Meter hohe Sattel entpuppt sich als unwirtlicher Platz mit vielen Felsen, als hätte sie ein Riese dorthin geworfen. Die Abfahrt präsentiert denselben Kehrenspaß, danach beginnt eine ruhige Etappe durch das Unterengadin.

War diese Region jahrhundertlang ein Arme-Leute-Land, wurde sie glücklicherweise nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt und zeigt sich heute als echtes Kleinod. Orte wie Guarda oder Scuol versetzen den Reisenden mit ihren schmalen Gassen, alten Häusern und bemalten Fassaden in Entzücken.

„Sgraffiti“ nennt sich diese Art von Malerei und hat angeblich in Scuol ihren Ursprung. Ein paar Kehren zirkeln hinauf von Martina nach Nauders, dann kommt der einzigartige Reschensee in Sicht. Einzigartig, weil die Spitze des Kirchturms von Graun wie ein erhobener Zeigefinger aus dem See herausragt. Der Ort verschwand für immer, als der Reschensee zwischen 1948 und 1950 aufgestaut wurde. Etwas fürs Auge ist auch die Südrampe des Reschenpasses

Wie das Blatt einer Säge schiebt sich die perfekt gebaute Fahrbahn einen grünen Hang hinab. Serpentine an Serpentine, Fahrspaß pur. Vorbei an Mals mit seiner Benediktinerabtei und Glurns mit seinem reizenden Marktplatz geht es nach Spondinig, wo die Route rechts abzweigt. Und dann ragt sie hinter Trafoi plötzlich vor uns auf, die Rampe des Stilfser Jochs, das Highlight einer jeden Alpenfahrt. Seine 48 scheinbar in den senkrechten Fels gehauenen Spitzkehren gelten als Ritterschlag für jeden Motorradfahrer. Wobei das mit den Spitzkehren wörtlich zu nehmen ist.

Die Bögen vom 2.758 Meter hohen Sattel hinab nach Bormio gehen auf griffigem Belag rund und sauber von der Hand. Das wunderschön in einem Talkessel, von weißen Riesen umgebene Städtchen ist der ideale Platz für die Mittagspause.

Stilvoller kann man Pizza und Pasta nirgends essen. Die folgende Etappe nach Livigno führt über den Passo di Foscagno (2.291 m) und den Passo d’Eira (2.208 m). Saubere, gut ausbalancierte Kurven, vernünftiger Belag, mal breite, mal schmale Fahrbahn. Insgesamt tadellos und zügig zu fahren. Zum Schluss breitet sich mit einem herrlichen Panorama das Tal von Livigno vor uns aus.

Um den Menschen in diesem einsamen Hochtal ein paar kleine wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen, wurde Livigno zum zollfreien Gebiet erklärt. Der Stopp lohnt sich deshalb nicht nur wegen der reizenden Lage, sondern auch wegen preiswerten Dingen wir Spirituosen, Kaffee, Tabak und Treibstoff.

Eine ganze Serie knackiger Kurven befördert uns zügig hinüber nach Zernez, wo wir links ab ins Unterengadin abbiegen. Dort sollte man keinesfalls den Abzweig nach Zuoz verpassen. Auf der alten Trasse geht ins Vorzeigedorf des Unterengadins hinein. Der Dorfplatz, der Bärenbrunnen, die bemalten Fassaden - der Ruf von Zuoz ist gerechtfertigt. Genug Sightseeing?

Kein Problem. Denn hinter La Punt geht es auf der Passstraße zum Albula wieder ans Eingemachte. Zuerst eine Handvoll zackiger Serpentinen, dann ein paar Kurven, und das Albula-Hospiz auf 2.312 Metern Höhe ist erreicht. Der Pausenstopp dort oben ist Pflicht, da man traumhaft draußen in der Sonne sitzen, den vorbeirauschenden Motorrädern zusehen und die Rätischen Alpen betrachten kann.

Nach dem Abschwung vom Albula quetscht sich die Route auf einer einzigen Fahrspur durch die Bergüner Klamm, passiert die hübschen Orte Bergün und Filisur und fällt in Tiefencastel ein. Das „Kastell in der Tiefe“ macht seinem Namen alle Ehre und präsentiert sich malerisch in einem von Bergspitzen umrahmten Talkessel. Anschließend durchqueren wir kurven- und aussichtsreich das Hochtal von Davos und erreichen wieder den Startpunkt unserer Tour.

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