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Bodensee/
Appenzeller Land

Entspannungsübungen

Motorradtour Infos

  • Streckenlänge: 300 km
  • Fahrzeit: ca. 7 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Eckpunkte: Bregenzer Wald, Pfänder, Bodensee, Seebühne, Altstätten, Urnäsch, Schwägalppass, Neu St.-Johann, Feldkirch, Rankweil, Laternser Tal, Faschinajoch, Mellau

Highlights der Motorradtour am Bodensee

Zwischen dem Bregenzer Wald und dem Appenzeller Land wartet eine relaxte Mischung aus Hochalpen und Mittelgebirge auf den Genusstourer.

Sicher - mit der Faszination der ganz hohen Gipfel im Süden der Schweiz und Österreich können und wollen weder das Appenzell noch der Bregenzer Wald mithalten.

Haben sie doch ihren ganz eigenen Reiz, der aus einer faszinierenden Mischung aus sanften Hügeln, weiten Tälern und alpinen Bergen besteht. Man kommt durch ein Gebiet mit viel bäuerlicher Tradition, die in schmucken Dörfern und gemütlichen Holzhäusern noch gelebt und gepflegt wird.

Der Motorradspaß in dieser Region resultiert aus einer ganzen Anzahl von kleinen, gut ausgebauten und vor allem wenig befahrenen Straßen.

Touren Beschreibung

Der Tourentipp kam von Erich Kohler. Der Chef des Motorradhotels Schwabenhof in Balderschwang schlug uns gestern beim Abendessen vor, doch mal eine Runde durch das Dreiländereck Deutschland, Österreich, Schweiz zu drehen.

Verkehrsarme Bergsträßchen, bildhübsche Landschaften, reizende Städte, Fahrspaß kombiniert mit Balsam für die Seele - diese Gesamtkomposition hörte sich viel versprechend an. Und so biegen wir heute Morgen nach der Anfahrt von Balderschwang in Hittisau rechts ab und klinken uns in die Tagestour ein. Die führt zunächst auf kurvenreichen Landsträßchen nach Scheidegg, von wo sich weite Ausblicke hinab zum Bodensee zeigen.

Ein Auftakt nach Maß, Zeit für Mensch und Maschine, um warm zu werden. Zum ersten Mal sportlich wird es dann bei der Überquerung des Bregenzer Hausbergs, des Pfänders. Schräglagenintensiv wedelt die Fahrbahn durch Almen und Wälder am 1.064 Meter hohen Pfänder vorbei hinab zum Bodensee.

Dort erwartet uns die Festspielstadt Bregenz, auf deren Seebühne jedes Jahr während der Spielsaison große Opern aufgeführt werden. Einmal durfte sie schon als Kulisse für einen James-Bond-Film herhalten - in „Ein Quantum Trost“ scheucht Bond geschickt eine Bande Bösewichte auf, die sich unter den Zuschauern versteckt halten. Gelungen ist diese Episode vor allem durch den raffinierten Zusammenschnitt der Verfolgungsjagd durch die Theaterkulissen mit der echten Handlung der Oper „Tosca“ auf der Bühne.

Hinter der Schweizer Grenze geht es dann auch schon hinein in die Mittelgebirgsregion des Appenzeller Landes. Locker kurven wir zwischen sanften Hügeln und prallen Wiesen hindurch nach Altstätten. Die traditionsreiche Marktstadt besitzt einen der schönsten historischen Kerne der Ostschweiz. Wie gemacht für den ersten Kaffee und einen Spaziergang in überdachten Laubengängen.

Auch das kurz danach folgende Städtchen Appenzell ist es wert, den Motorradsattel zu verlassen. Zu romantisch sind seine Häuser mit ihren bemalten Fassaden, zu gemütlich die Cafés.

Wesentlich älter als Appenzell ist Urnäsch, wo wir einige kurvige Bergstraßenkilometer weiter einlaufen. Sein alter Name „Urnasca“ wurde bereits im 9. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Gleich hinter dem Ortsschild hageln die ersten Schräglagen und Ausblicke auf den mächtigen Block des Säntis, des mit 2.501 Metern höchsten Berg der gesamten Ostschweiz.

Zügig wedeln wir hinauf zum Schwägalppass, auf dessen 1.278 Meter hohen Kuppe sich ein Motorradtreff etabliert hat. Oder „Töfftreff“, wie die Schweizer sagen. Pause im Restaurant mit Aussicht? Klarer Fall.

Flüssig laufen die Kurven hinab nach Neu St.-Johann unter den Rädern durch. Danach geht es über das 1.090 Meter hoch gelegene Wildhaus runter ins Tal nach Grabs. Das malerische Feldkirch mit seiner Marktgasse lassen wir links liegen, fahren weiter nach Rankweil, um dort rechts ins Laternser Tal einzubiegen. Dieses Hochtal erscheint dem Besucher wie eines der letzten Paradiese, Geist und Körper dürfen sich erholen.

Wie im Rausch wedeln wir das Furkajoch hinauf (1.761 m). Radien jeglicher Größe und kein Ende in Sicht. Die Fahrbahn ist mal schmal, mal sehr schmal. Selbst die Durchgangsstraße von Damüls ist mit Kehren gespickt. Da kommen die hübschen Straßencafés des Ortes genau richtig.

Danach Lust auf einen Abstecher? Rechts ab geht es hoch zum Faschinajoch. Ein rasantes Kurvengeschlängel führt hinauf zur Skistation, deren Restaurants im Sommer glücklicherweise geöffnet haben. Dort lässt es sich gleichzeitig bräunen und entspannen.

Tiefenentspannt und mit Kaffee und Kuchen im Bauch nehmen wir uns die letzten Kilometer vor, die locker-lässig über Mellau hinüber nach Hittisau zum Ende von Erichs Relax-Tour führen.

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