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Motorradfahrer macht eine Pause auf der Motorradtour durch den Bayrischen Wald

Motorradtour Bayrischer Wald

Dreiländereck Deutschland / Tschechien / Österreich

FOTOS: Peter Wahl

Motorradtour Infos

  • Streckenlänge: 297 km
  • Fahrzeit: ca. 5,5 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: einfach bis mittel
  • Eckpunkte: Spiegelau, Volary (Wallern), Stausee Lipno (Moldau Stausee), Cesky Krumlov (Krumau), Bad Leonfelden, Ulrichsberg, Riedelsbach, Grafenau, Spiegelau.

Highlights der Motorradtour Bayrischer Wald / Dreiländereck

Diese knapp 300 km lange Dreiländerrunde starten wir in Spiegelau im Bayerischen Wald, das an der bekannten Glasstraße liegt. Mit all seinen verwinkelten Straßen durch dichte Wälder und knackigem Kurvenmaterial weiß der „Woid“ bei Motorradfans voll zu überzeugen.

Danach erreichen wir die Tschechische Republik, wo uns der Böhmerwald mit beeindruckenden Weitblicken und sich durchs Gebirge und felsige Täler windenden Strecken empfängt. Für historische Momente sorgen auf dieser Route auch eine Vielzahl an Denkmälern und für das Wohlergehen, mit mediterraner Anmutung, der Besuch der „Böhmischen Riviera“ am Lipno, dem charismatischen Moldaustausse.

Weiter zu unseren österreichischen Nachbarn hinüber driftend locken dann intensive Schräglagen- und Kurvenerlebnisse, die uns das Mühlviertel serviert.

Karte Donau, Inn und Salzach
Kurvenspaß auf der Motorradtour durch den Bayrischen Wald
Biker genießt den Blick ins Mühlenviertel auf seiner Motorradtour durch den Bayrischen Wald
Ein Biker hält an einem Fluss auf seiner Motorradtour durch den Bayrischen Wald

Touren Beschreibung

Unsere Tour beginnt im Bayerischen Wald in Spiegelau. Nicht umsonst gilt die Gemeinde als zentraler Ort auf der rund 250 Kilometer langen „Glasstraße“, die durch den Oberpfälzer und Bayerischen Wald führt. Direkt am Fuße des zweithöchsten Berges im Bayrischen Wald liegend, dem 1.453 Meter hohen Großen Rachel, gilt Spiegelau auch als das Tor zum Nationalpark. Der so malerisch gelegene Ort blickt auf die über 700 Jahre alte Kunst des Glashandwerks zurück. Eine gute Gelegenheit um die gläsernen Kunstwerke in Augenschein zu nehmen bietet sich mit einem kurzen Spaziergang auf dem historischen Glashüttenweg.

Nach nur wenigen Kilometern auf den sanften Kurvenverläufen der Nationalparkstraße in südöstlicher Richtung, können wir den weiteren Tourenverlauf schon einmal von oben betrachten: Der Baumwipfelpfad in Neuschönau führt seine Besucher auf einer Länge von 1,3 km in luftige Höhen und eröffnet einmalig schöne Ausblicke über traumhafte Täler und wunderschöne Berge. Satt gesehen cruisen wir auf den Krädern weiter und erreichen versteckt hinter den Wäldern und Bergen des Nationalparks und dicht an der böhmischen Grenze das Freilichtmuseum Finsterau bei Mauth. Hier entfaltet sich unter freiem Himmel ein begehbares Stück Vergangenheit, das Auskunft über das zumeist karge Leben der Landbevölkerung in früheren Zeiten gibt.

Genug gesehen, die Piste lockt. Bei Philippsreut überqueren wir die Grenze nach Tschechien und fahren in das herrliche Motorradland ein. Als erstes steuern wir über den sich herrlich windenden Asphalt die Stadt Volary (Wallern) an. Hier lässt sich die Schönheit des „Goldenen Steigs“ entdecken: Seit dem Mittelalter verlief zwischen Böhmen und dem Donauraum das nach dem weißen Gold, dem Salz, benannte Wegesystem. Das kostbare Gut wurde hier über drei Steige nach Böhmen transportiert.

Unsere Route führt uns nun bequem durch in der Zeit stehen gebliebene, romantische Örtchen und weiter durch dichte Laubwälder hin zum idyllischen Stausee Lipno, der im Sommer zum Badegenuss an die „Böhmischen Riviera“ lockt. Im Jahr 1959 entstand dieser größte Stausee seiner Art in der Tschechischen Republik, indem man im Moldautal einen Staudamm errichtete. Dieser riesige See inmitten der herrlichen Natur des Böhmerwalds ist ein Paradies für alle die feuchtfröhlichen Aktivurlaub lieben.

Ein Muss ist Krumau (Cesky Krumlov), das über schöne Motorradstrecken angefahren wird. Das kleine Städtchen an der Moldau gilt als “Perle des Böhmerwaldes” - und das nicht nur wegen der einzigartigen Lage in einer Schleife des Flusses. Seit 1992 hat die gesamte Innenstadt den begehrten Status als UNESCO-Weltkulturerbe. Das Ensemble von 300 historischen Häusern mit dem Schloss- und Burgkomplex beeindruckt jeden Besucher.

Bei Frymburk treffen wir nach vielen Kilometern des beschwingten Fahrens wieder auf den Moldaustausee, nur viel weiter südlich und können uns bei Lipno noch einmal am fantastischen Anblick des glitzernden Gewässers erfreuen.

Am Ufer der Altstadt, mit erster urkundlicher Erwähnung aus 1530, lassen wir uns in Ruhe in einem der beliebten Cafés nieder und schlendern durch die pittoresken Gässchen bis hin zur hübschen Hafenanlage. Wir befinden uns hier ganz in der Nähe des Naturparks Vyšebrodsko und der Naturschutzgebiete Čertova stěna (Teufelswand) und Luč (Kienberg, 933 m). Sehenswert sind hier das Granitmassiv und die Reste eines Urwaldes.

Motorradfahrer schaut sich auf der Motorradtour das UNESCO Welterbe Krumau an.

Auf dem weiteren Weg in südlicher Richtung kommen wir durch Vyšší Brod (Hohenfurt), das seinen Namen dem Zisterzienserkloster aus dem 13. Jahrhundert verdankt. Es befindet sich westlich der Einmündung des Dürnaubaches (Kleine Moldau) in die Moldau und gilt als geistliches und kulturelles Zentrum Südböhmens. Seit 1995 wird es als nationales Kulturdenkmal Tschechiens geführt.

Die Quelle des besagten Dürnaubaches entspringt am Nordhang der Sternstein (1.125 m) im Mühlviertel in Österreich. In diese weiter südliche gelegene Region treibt es uns nun und wir nehmen die Straße gen Weigeschlag, wo wir hinüber zum dritten Part der Dreiländerrunde nach Österreich wechseln.

Als eines der historischen „Viertel“ Oberösterreichs bietet das Mühlviertel eine gigantische Kurvenvielfalt, ist aber trotzdem immer noch ein echter Geheimtipp. Es liegt nördlich der Donau und gehört zum Granit- und Gneishochland. Sein Name beruht auf den drei bekanntesten Flüssen: Große Mühl, Kleine Mühl und Steinerne Mühl. Das ansehnliche Bad Leonfelden wird passiert und bald darauf dürfen die Bikes zum Pausenstopp geparkt werden. Im Gasthaus Sonnenhof in Ulrichsberg wartet nämlich Familie Krauk mit leckeren regionalen Speisen und Motorradkompetenz, die sich nicht zuletzt durch die hauseigene Tourenkarte zeigt.

Bald darauf wird in Deutschland eingefahren und vorbei am Bierparadies „Gut Riedelsbach“ ein Kurventänzchen nach Grafenau eingestreut. Die älteste Stadt des Bayerischen Waldes gibt es seit 1376, sie gibt sich aber eher „forever young“ und hält ihre Einwohner und Besucher mit attraktiven Einrichtungen, wie z.B. dem Kurerlebnispark „Bäreal“ fit. Wenige Kilometer später erreichen wir mit Spiegelau den Ausgangspunkt unserer Tagestour.

TIPP:

Bei der vorgestellten Route handelt es sich um eine Rundtour, bei der natürlich ein Einstieg auch an jeder anderen Stelle der Tour möglich ist. Der Start-/Zielpunkt lässt sich über den Link zu den GPX-Daten flexibel anpassen. Natürlich lässt sich die Route auch gegen den Uhrzeigersinn fahren. Auch hier können die GPX-Daten problemlos angepasst werden.

Unsere Favoriten für jede Tour

Übernachtungstipps in der Region

Hotel Waldfrieden***
Waldschmidtstraße 10, D - 94518 Spiegelau

Gastgeber und Bikerwirt Franz Treml sitzt selbst gerne hinter dem Motorradlenker und weiß nicht zuletzt auf Grund vieler eigenen Motorradurlaube in ganz Europa was tourende Biker erwarten. Eine riesige Garage und ein Trockenraum für nasse Motorradklamotten sind ebenso selbstverständlich wie ein Hochdruckreiniger als Bikedusche.

Erstklassiges Tourenmaterial lässt das Kurvenmaterial auch nach mehreren Tagen nicht ausgehen. Gerne ist der beliebte Hotelier auch als Guide mit von der Partie, wenn von Passau bis zum Großen Arber die Pisten des Bayerischen Waldes und der Nachbarregionen zur „Tour de Franz“ gemacht werden.

Zum Hotel
Der Bikerwirt Franz vom Hotel Waldfrieden auf Tour

1.Bier- und Wohlfühlhotel Gut Riedelsbach***
Riedelsbach 12, D - 94089 Neureichenau

Der Name im Bier- und Wohlfühlhotel ist Programm, denn neben einem umfangreichen Motorrad-Angebot, kommen Genusstourer hier voll auf ihre Kosten. Das beginnt mit der urigen Gasthausbrauerei, die das äußerst beliebte Sitter Bräu produziert. In der Bierhotel Küche werden aus traditioneller bayerischer Küche und internationalen Ideen kulinarische Kreationen geschaffen die hungrige Biker begeistern.

Seniorchef Bernhard ist der Motorradspezialist im Haus und berät die Bikergäste gerne anhand der hauseigenen Motorrad-Tourenkarte oder fährt auch gerne einmal mit seiner Triumph Rocket voraus. Sichere Stellplätze für die Bikes und Platz für Anhänger sind in großer Zahl vorhanden. Sollte das Wetter einmal nicht passen lädt ein umfangreiches Wellness-Angebot zum Relaxen ein.

Zum Hotel
Der Wirt begrüßt einen Biker im Hotel Riedelsbach
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