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Ölwechsel beim Motorrad: Schritt für Schritt Motorradöl wechseln mit Liqui Moly

Ein Ölwechsel ist beim Motorrad wie auch beim Auto regelmäßig notwendig. In der Regel sollte der Ölwechsel nach 10.000 Kilometern bzw. einer Saison erfolgen. Auch nach einer Standzeit von mindestens zwei Jahren ist ein Ölwechsel Pflicht.
Saisonfahrer sollten diesen zum Saisonende durchführen um das alte Öl, was während den Touren Ablagerungen gesammelt hat, auszutauschen. Lässt Du das alte Öl während der Winterpause ruhen, kann das Öl mit den Ablagerungen anbacken und Deinen Motor verschmutzen. Spüle den Motor vor dem Ölwechsel mit Öladditiven nochmal gründlich durch, um jeglichen Dreck und Ölreste zu entfernen, die durch eine längere Standzeit nicht mehr auf dem natürlichen Weg zu reinigen wären. Dasselbe gilt für Dauerfahrer. Nach dem Ölwechsel sollten Saisonfahrer das Motorrad komplett stehen lassen, da Kurzfahrten oder kurze Warmlaufintervallen wieder zu Benzinrückständen im Öl oder zu Wasserkondensierungen führen können. Solltest Du oft auf der Rennstrecke sein, gelten für Dich vollkommen andere Regeln und Du kannst Dich nicht mehr an Standardwerten orientieren.  

Ölwechseln ist wie Kochen. Das bedeutet, zuerst das Rezept durchlesen und prüfen, welche Zutaten man schon im Haus hat und welche man noch besorgen muss. Selbiges gilt für die Küchenutensilien. Denn manches Gericht verlangt spezielle Gerätschaften zum Kochen. Während in der Küche der Kreativität freien Lauf gelassen werden kann, sollte man sich beim Ölwechsel tunlichst ans Rezept halten, ansonsten läuft man Gefahr, dass der Motor raucht wie der Hackbraten, der zu lange im Ofen verweilt hat.

Ölwechsel in 8 Schritten:

1. Werkzeuge prüfen

Habt ihr alle Werkzeuge, die ihr für einen gelungen Ölwechsel braucht? Im POLO-Katalog findet ihr alles, was man braucht. Schaut einfach mal in unserer Werkzeug-Kategorie vorbei!

Werkzeug

2. Öl- und Ölfilter

Kein Ölwechsel ohne frisches Motoröl: Das passende findet Ihr ganz einfach über den Bike-Filter auf unserer Webseite. Ohne neuen Ölfilter kommt kein Motorölwechsel aus: Online oder in jedem POLO-Store findet ihr das passende Teil.

Motorradteile & Ersatzteile
Werkzeug liegt auf einer Werkbank und wird geprüft
Ölwechsel mit Engine Flush  Liqui Moly

3. …und vielleicht ein Additiv

Wir raten zu Motorbike Engine Flush – Weshalb? Ganz einfach: Motor- und Motoröl sind Verschleißteile. Jeder Kaltstart geht an die Substanz. Entsprechend beansprucht, können sich im Motoröl Ölschlamm und Ablagerungen im Motor bilden. Das kann so weit gehen, dass verbrannte Rückstände des Motoröls in die Kolbenringe und in die Nuten der Kolbenringe eingepresst werden. Die Ablagerungen verändern die Führung der Kolben. Das Resultat: Kompression, Laufverhalten und Abgasverhalten werden schlechter. Die Lösung?

Das Motorbike Engine Flush von LIQUI MOLY

Damit die bestmögliche Wirkung erzielt wird, gilt es Folgendes zu beherzigen:

  • Unbedingt vor dem Ölwechsel dazugeben und das am besten in einen betriebswarmen Motor, dann den Motor 10 Minuten im Standgas laufen lassen.
  • Währenddessen immer wieder länger die Kupplung ziehen. Auf diese Weise werden Rückstände zwischen den Kupplungsscheiben gelöst.
  • Wenn Öle mit Estheranteilen verwendet wurden, raten wir unbedingt zu diesem Additiv, da Esther zu Kupplungsrutschen führen kann.

4. Alles muss raus

Nach 10 Minuten den Motor abstellen und die Ölablassschraube öffnen. So können das Altöl und die gelösten Rückstände raus aus dem Motor und Platz für frisches Öl machen.

5. Neuer Ölfilter

Bevor der Schmierstoff in den gereinigten Motor darf, muss der Ölfilter getauscht werden. Tipp: Das Ölfiltergehäuse vor dem Einsetzen des neuen Filters mit Schnellreiniger säubern, damit alle Altölreste beseitigt werden. Noch ein Tipp: Einen frischen Tropfen Öl auf der Dichtung des Ölfilters verreiben. Das hält sie geschmeidig.

Motorrad Ölfilter

6. Ölablassschraube eindrehen

Die Ablassschraube mit einer neuen Kupferdichtung versehen. Sie befindet sich in der Packung des Ölfilters. Wichtig: Wenn ihr die Ölablassschraube eindreht unbedingt die Drehmomentvorgaben des Motorradherstellers beachten.

Öl läuft aus einem Motorrad in eine Ölwanne
Mann macht die letzten finalen Schritte beim Ölwechsel

7. Schmieriges Finale

Zu guter Letzt dürft ihr das neue flüssige Gold einfüllen. Daran sparen kann nach hinten losgehen. Hochwertiges Öl ist ein zentraler Baustein zum Werterhalt eures Bikes, gerade dann, wenn man seltener und/oder nur kurze Strecken zurücklegt. Denn ein Qualitätsschmierstoff schützt den Motor besser und verfügt über größere Sicherheitsreserven.

8. Das Topping – die Extra Portion Verschleißschutz

Wer seiner Maschine Extra-Schutz gönnen möchte, krönt den Ölwechseln mit dem Motorbike MoS2-Shooter von LIQUI MOLY. Die Tube enthält genau die richtige Menge für den Öltank. Der Festschmierstoff MoS2 legt sich auf die Metalloberflächen und verhindert den direkten Kontakt von Metall auf Metall. Gerade kurz nach dem Anlassen, wenn das Öl noch nicht alle Stellen im Motor erreicht hat, sorgt das Additiv für zuverlässige Schmierung.

Und siehe da, es ist vollbracht!

Wie viel kostet ein Ölwechsel beim Motorrad in der Werkstatt?

Im Durchschnitt kostet ein Ölwechsel in einer Werkstatt um die 50 €. Die genauen Preise hängen von Modell, Werkstattpauschale und Materialkosten ab und können stark schwanken. So setzen sich die Kosten eines Ölwechsels beim Motorrad zusammen:

  • Materialkosten: 5-45 €
  • Arbeitskosten: 10-15 €

  • Möchtest Du sparen, kannst Du den Ölwechsel auch selbst durchführen. Der Ölwechsel an sich ist kein Hexenwerk und kann ganz einfach und eigenständig in Deiner Garage durchgeführt werden.  Unsere Anleitung hilft Dir dabei.

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