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Kaufberatung Motorradhelm

Welcher Helm-Typ bist Du – und welcher Typ Helm passt zu Dir?

Mit diesen Basics befasst sich unsere Kaufberatung Motorradhelme. Spezifische Fragen klären wir dann gerne im Beratungsgespräch live im POLO Store. Denn Anprobieren ist beim Thema Helmkauf dann eben doch immer noch die beste Wahl. Peter Limbach von der POLO Akademie erklärt, was man über Motorradhelme wissen sollte bevor man seine Entscheidung trifft.

KLAPPHELME

Nicht nur Brillenträger, auch Fotografen und Frischluftfanatiker erfreuen sich an dieser praktischen Bauart. Mit einem Handgriff ist das Kinnteil nach oben geschoben, und man hat beste Rundumsicht. Aber Achtung: Nicht jedes Modell darf „offen” gefahren werden (P/J-Homologation). Klapphelmträger genießen in der Regel alle Komfort-Gimmicks, bis hin zu integrierten Antennen für besseren Bluetooth®- und Radioempfang. Und da sind wir wieder beim Gewicht. Wenn es ganz dick kommt, bringt es so eine Wellness-Schale (Größe L) – auch wegen der aufwendigen Klappmechanik – auf knapp 1,8 Kilo. Die leichtesten Modelle wiegen rund 1500 Gramm, können mit den schwereren Integralen also mithalten.

INTEGRALHELME

Die Allround-Talente unter den Motorradhelmen glänzen mit kompakter Bauweise, auswechselbarem Visier und aerodynamischer Form. Tourenorientierte Modelle dämpfen die Fahrgeräusche effektiv und sind so konzipiert, dass man Lüftungs- und Visiermechanik auch mit dicken Handschuhen gut bedienen kann. Zu den besonderen Features zählen anpassbare Wangenpolster, Aussparungen für Brillenbügel, herausnehmbare Innenfutter, integrierte Sonnenblenden, „Pinlock®”-Systeme (gegen das Beschlagen des Visiers) oder Vorrichtungen für Kommunikationssysteme. Solcher Komfort drückt jedoch meist auf’s Gewicht. Wer seinen Halswirbeln nicht so viel auflasten will, wird eher bei den Rennsportmodellen fündig, die teilweise unter 1.300 Gramm wiegen. Zudem sind sie oft noch besser belüftet, verfügen mitunter über ein größeres Sichtfeld und immer über einen Doppel-D-Ringverschluss für maximalen Halt.

JETHELME

Zum Schluss die schicke Luftnummer – die Stilikone mit eingebautem Sicherheitsdefizit. Was echte Freaks nicht stört, denn der Fahrtwind im Gesicht gehört für sie zum intensiven Motorraderlebnis. Intensiv erlebt werden auch Regen, Eiseskälte, Mücken und ... – nein, vom Stürzen reden wir jetzt nicht. Auch weil die Halbschale eine gewisse passive Sicherheit bietet: Man fährt langsamer, defensiver – mehr auf Genuss. Deshalb werden Jethelme auch beispielsweise von Scooter-Fahrern geliebt, und auf einer Vespa ist so ein Jethelm auch genau das richtige für den kurzen Weg durch die City. Für längere - und vor allem schnellere - Strecken gibt es aber bessere Helme.

CROSS- UND ENDUROHELME

Der halboffene Helm erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Das spitz nach vorn zulaufende Kinnteil schaut nicht nur gut aus, sondern sorgt für eine effektive Luftzufuhr, was bei schweißtreibender Offroad-Action essenziell ist. Dank des weit ausgeschnittenen Gesichtsfelds kann der Helm mit einer Crossbrille kombiniert werden. Ein weiteres Merkmal dieser Gattung ist der Schirm, der bei einem Sturz abreißen oder wegklappen soll. Er schützt das Gesicht des Fahrers vor Buschwerk, vor dem Steinhagel der Vorausfahrenden und schirmt die Augen vor der Sonne ab. Doch was gut im Gelände ist, kann auf der Straße nerven: Der Schirm wird zum Windfänger, das Kinnteil sorgt für Verwirbelungen, die Luftzufuhr ist atemberaubend. Hier setzen die Endurohelme an, die wahlweise mit Crossbrille oder Visier gefahren werden können und deren Schild für lange, schnelle Etappen mitunter demontierbar ist. Auch Aerodynamik und Ausstattung liegen über Crosshelm-Niveau und sind auf die Bedürfnisse von Reise-Enduristen zugeschnitten.

PASSFORM

Wie sollte der perfekte Motorradhelm sitzen? Auch wenn es nicht so angenehm ist: Dein neuer Kopfschutz muss sitzen wie aufgeklebt, da sich Helmpolster mit der Zeit setzen und die Passform ausleiert. Lässt sich Dein alter Hut bei geschlossenem Kinnriemen merklich verdrehen, solltest Du ihn dringend ersetzen. Behalte Deinen neuen Wunschhelm mindestens zehn, fünfzehn Minuten im Laden auf. Nur so lässt sich feststellen, ob irgendwo Druckstellen entstehen. Am besten – und das bietet jeder POLO Store an – ist eine Probefahrt, bei der Du Dich gleich mit den Mechanismen des Modells vertraut machen kannst.

MATERIALIEN

Die Lebensdauer eines Helms hängt stark vom Material ab. Selbst bei guter Pflege ist eine Thermoplast-Außenschale (z. B. Polycarbonat, Polyamid) nach ca. fünf Jahren verbraucht. Helme aus Verbundwerkstoffen (z. B. Kohle- und Glasfaser) sind nach sechs bis sieben Jahren überreif. Die schleichende Materialermüdung be-fällt auch den EPS-Kern (Expandiertes Polystyrol, allgemein als Styropor bekannt), was die Dämpfungswerte verringert. Äußerlich sind Alterungsprozesse oft nicht sichtbar. Dass ein Helm mit der Zeit schwerer wird, hat mit Schweißrückständen im Inneren zu tun.

Welcher Helm für welchen Fahrer? Helmtypen & Features im Überblick

Wer einen Motorradhelm sucht, steht zunächst mal vor einer riesigen Auswahl – aber welcher Helm soll es nur sein? Schließlich soll ein Helm nicht nur gut aussehen, sondern in erster Linie optimalen Schutz und maximalen Komfort bieten. Die Passform ist hierbei genauso wichtig wie andere Features, zum Beispiel die Art der Wangenpolster, die Belüftung oder ein Pinlock-Visier.

In diesem Video geben wir euch einen kleinen Überblick über die verschiedenen Helmtypen, die Materialien und Ausstattungsmerkmale. Aber im Endeffekt gibt es bei der Wahl des richtigen Motorradhelmes ja eigentlich nur eines: Aufsetzen, ausprobieren und ab aufs Bike!

Finde deinen Motorradhelm

UND, FÜNDIG GEWORDEN?
Den kompletten Überblick über unser Helm-Sortiment bekommt ihr im POLO Online-Shop!

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