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Textil oder Leder: Was schützt Dich besser?

Vor- und Nacheile von Textil und Leder im Überblick

Wind-, Wetter- und Abriebschutz bei einem Abwurf: Das Obermaterial Deiner Schutzbekleidung hat einiges zu tun. Da sind Kompromisse vorprogrammiert. Lies gleich weiter und erfahre, worin die Vor- und Nachteile von Leder- und Textilbekleidung liegen.

Motorradbekleidung aus Leder

Beim Abrieb ist Leder nach wie vor unerreicht. Da können selbst extrem robuste Kunstfasern wie Super Fabric® nicht mithalten. Tatsächlich bietet das Naturprodukt Leder immer noch die beste Kombination aus niedrigem Gewicht und Abriebfestigkeit. Leder vom Rind ist immer noch der Standard für hochwertige Lederkombis z. B. von Dainese, DXR oder Held. In höheren Preiszonen kommt Ziegenleder hinzu, das leichter und noch widerstandsfähiger ist.

Noch reißfester, aber auch teurer ist Känguruleder, das sich vor allem durch eine dichte Faserstruktur auszeichnet. Der Vorteil: Selbst mit einer geringen Lederstärke können daraus sehr leichte, aber dennoch sichere Kombis hergestellt werden.

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Textil-Bekleidung: Der beste Kompromiss aus Schutzwirkung und Allwettertauglichkeit

Beim Wetterschutz liegt Schutzbekleidung aus Textil vorne, da sie sehr einfach mit einer wasserdichten Klimamembran, etwa aus GORE-TEX kombiniert werden kann. Obendrein statten die Hersteller wie Reusch oder Held textile Motorradbekleidung oft mit einem herausnehmbaren Thermofutter aus. Hinzu kommt: Motorradbekleidung aus Textil ist besonders alltagstauglich, bietet viel Komfort und eine hohe Passform. Immer mehr Marken bieten neben den klassischen, tourentauglichen Modellen jetzt auch körpernahe, sportliche Schnitte an.

Als Obermaterial kommen häufig Polyamid (PA) und Polyester (PE) zum Einsatz. Beide Materialien sind reiß- und auch abriebfest. Allerdings haben Sie einen vergleichsweise niedrigen Schmelzpunkt von 220–260 °C. Problematisch bei einem Sturz aus höherem Tempo, da die Reibungshitze die Kunstfasern schmelzen lässt und sie sich in die Haut einbrennen können.

Top in Textil: Diese Brands haben was Du brauchst

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Reißfest und kugelsicher: Kunstfasern bieten Schutz vor Abriebverletzungen

Hochtemperaturbeständige Aramide wie Kevlar® kommen nicht ohne Grund kugelsicheren Schusswesten zum Einsatz. Bei gleichem Gewicht weist Aramid eine rund fünfmal höhere Festigkeit als Stahl auf. Zudem schmilzt dieses Material nicht sondern verkohlt und das erst ab etwa 370 °C.

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Fazit: Textil oder Leder?

Wer als Racer und auf der Rennpiste höchsten Wert auf Sicherheit legt, vertraut auf eine Lederkombi, da Sie den besten Schutz vor Abrieb- und Brandverletzungen bietet. Wer dagegen häufig bei Wind und Wetter unterwegs ist und bei höheren Temperaturen nicht ins Schwitzen kommen möchte, sollte sich für Textil entscheiden.

Tipps zu Passform & Ausstattung
Passform

Per se gilt: Motorrad­bekleidung muss körper­nah sitzen. Du solltest sie überall spüren. Nur so kann sie Dich im Sinne ihrer Erfinder schützen. Denn eine Abrieb­verstärkung am Ellbogen, die Richtung Trizeps rutscht oder ein willenlos herum­schlackernder Knie­protektor bringen Dir im Erns­tfall so gut wie nichts.

Schnitt

Kleine Herrengrößen für Damen? Keine gute Idee. Über die anatomischen Unterschiede wissen wir Bescheid: Daraus erschließt sich, dass Motorradbekleidung für Ladies völlig anders geschnitten sein muss.

Belüftung

Bei Leder: Perforierungen und luftdurchlässige Textil­einsätze. Bei Textil: Mesh-hinterlegte Belüftungs­reißverschlüsse. Ist ein Z-Liner im Spiel, kann die Belüftung nur auf die Membran, nicht auf den Körper direkt wirken.

Klimamembran

Man spricht von Z-Liner- und Laminat-Membranen: Der Z-Liner hängt lose zwischen Obermaterial und Futter; Das Laminat ist direkt auf der Innenseite des Oberstoffs aufgebracht oder auf der Außenseite des Futters. Letztere sind oft herausnehmbar. Ein Vorteil bei krasser Hitze, wenn die Atmungsaktivität von Membranen kollabiert.

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