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Motorradtour Tirol Stubaier Alpen

Antons Pässeparadies

Motorradtour Infos

  • Streckenlänge: 240 km
  • Fahrzeit: ca. 5 ½ Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer
  • Eckpunkte: Haiming, Timmelsjoch, St. Leonhard, Jaufenpass, Sterzing, Brennerpass, Matrei, Kühtaisattel

Highlights der Motorradtour Tirol

Die Umrundung der Stubaier Alpen führt weit über die 2.000-Meter-Marke und bietet gewaltigen Kurven- und Kehrenspaß.

Die Vorzüge Tirols sind nicht nur seine Berge, seine Pässe, seine Motorradträume. Von Tirol aus erreicht man auch schnell andere Regionen der Alpen. Zum Beispiel Südtirol. Oder die Schweiz. Morgens hin, abends zurück, alles bequem an einem Tag zu machen.

Auch die Tour rund um die Stubaier Alpen gehört dazu. Eine Tour, die einige der höchsten Stubai-Gipfel mitnimmt und auch sonst mit motorradfahrerischen Highlights extrem verschwenderisch umgeht. Also auf zu den Wolkenkratzern.

Touren Beschreibung

Zum Einstieg in diese 240 Kilometer lange Tour eignet sich der Ort Haiming sehr gut. Die ersten 50 Kilometer entpuppen sich als ein gemächliches Dahinrollen durch das längste Seitental des Inns: das Ötztal. Es ist nur spärlich besiedelt und vermittelt dem Reisenden ganz gut die typische Atmosphäre dieser der Welt entrückten Hochgebirgslandschaften. Dann geht es ans Eingemachte: Die gut ausgebauten und breiten Kehren der österreichischen Nordrampe zum Timmelsjoch bauen sich vor dem Lenker auf. Ihr Belag ist perfekt, ihre Bögen sind rund.

Nach dem obligatorischen Passfoto auf dem kargen Joch wieselt die Südrampe 27 Kilometer lang nach St. Leonhard den Berg hinab. Rund 1.800 Meter Höhenunterschied. Das sind 27 Kilometer voller kleiner und kleinster Kurven. Wie ein Trommelfeuer fallen sie hintereinander über einen her. Wer sie sportlich flott angehen und keinen Meter Bremsweg verschenken will, der hat 27 lange Kilometer vor sich. Runterschalten, verzögern, Maschine umlegen, Gas geben, hoch schalten. So geht das pausenlos. Anstrengend, aber so was von schön ...

Da kommen die Straßencafés in St. Leonhard, der Heimatstadt des Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer, dem Verlangen nach einer Pause mehr als entgegen. Wer draußen sitzt und sich die Sonnenstrahlen auf die Nase fallen lässt, wird sich über das relativ milde Klima von St. Leonhard wundern. Die Gründe sind seine ringsum von Bergen geschützte Lage sowie die warme, aus dem Etschtal heraufströmende Luft.

Sämtliche Muskeln gelockert? Körper und Geist gesammelt? Prima. Denn der Doppelschlag Timmelsjoch/Jaufenpass ist ein ganz außergewöhnliches Motorraderlebnis und stellt im gesamten Alpenraum etwas Besonderes dar. Grenzenloses Kurvenvergnügen, gefolgt von Muskelkater am nächsten Tag. Je nach Trainingszustand. Die Auf- und Abfahrt zum Jaufenpass ist ein Cocktail aus Kurven jeglichen Kalibers sowie steiler, schmaler Fahrbahn. Alles klein, klein. Nichts für Schräglagenfans. Es sei denn, sie könnten um Ecken sehen.

Dem Jaufen ist am meisten Spaß abzugewinnen, wenn man einen sauberen, gleichmäßigen Strich durch sein Kurvengewimmel zieht, wenn man sich zwischendurch die karge Hochgebirgslandschaft ansieht und zumindest auf der Passhöhe einmal anhält. Wegen der bewirtschafteten Berghütte oder des kurz unterhalb des Sattels stehenden Jaufen-Hauses.

Dann kommt Sterzing in Sicht. Ein kurzer Stopp, vielleicht auf eine Pasta oder Pizza, ist angebracht. Denn Sterzing verfügt über ein komplett erhaltenes historisches Stadtbild. Man schlendert ein wenig durch die Haupt- und Geschäftsstraße des Städtchens, wirft einen Blick auf seine bunten Fassaden und genießt diese spezielle Mixtur aus italienischem Lebensstil und österreichischer Architektur.

Der nun folgende Abschnitt auf der alten Brennerstraße kommt dem vollen Magen gerade Recht. Schwingt sich doch diese vor über 2.000 Jahren von den Römern angelegte Route eher gemächlich zum Brennerpass hinauf. Dabei streift sie alte Straßendörfer, denen man den Reichtum vergangener Epochen immer noch ansieht. Seine Position als meistbefahrener und wichtigster Alpenübergang hat der Brenner seiner geringen Höhe zu verdanken. Mit 1.374 Metern unterbietet er alle anderen über den Alpenhauptkamm führenden Pässe. Nirgendwo anders ist ein solcher niedriger Einschnitt in diese Gebirgsbarriere zu finden. Matrei ist die älteste Siedlung des Tales und diente früher als Warenumschlagplatz. Die Güter wurden in den Lauben der Häuser am Markt gelagert und für den Weitertransport fertig gemacht.

Je höher sich die alte Trasse dem Pass entgegenschiebt, desto deutlicher treten die Auswirkungen der Brenner-Autobahn zu Tage. 1968 vollendet, nahm sie den meisten Wirten und Ladenbesitzern des Tales die Geschäftsgrundlage. Die Masse der Urlauber donnert im Eilzugtempo über die Autobahn, nur noch wenige Reisende nehmen die Zeit raubende, aber schönere Strecke entlang dem Flüsschen Sill. Aus Orten wie Steinach oder Gries ziehen die Menschen weg, die alte Infrastruktur geht baden.

Kurz vor dem Inntal Blinker links und hinein ins Sellraintal. Die Straße schlängelt sich weithin sichtbar am Faltenwurf der Bergflanke entlang. Als Mixtur aus geraden und gekrümmten Etappen geht sie dem Tal auf den Grund. Einer Region, in der die Uhren langsamer gehen als drüben im betriebsamen Inntal. Verschnaufen, den Alltag vergessen, Stille tanken. Das alles funktioniert hier hervorragend. Auf einer unterhaltsamen Bergstrecke mit sauberen Kurven- und Kehrenkombinationen geht es im Schlussspurt über den malerischen Kühtaisattel, bevor wir wieder unseren Ausgangspunkt Haiming erreichen.

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