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Motorradtour Allgäu

Im Land der glücklichen Kühe

Motorradtour Infos

  • Streckenlänge: 230 km
  • Fahrzeit: ca. 4 ¾ Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Eckpunkte: Oberstaufen , Pfänder , Bregenz, Balderschwang , Sonthofen , Oberjoch , Wertach, Alpsee, Immenstadt

Highlights der Motorradtour Allgäu

Saftige Landschaften prägen die Region rechts neben dem Bodensee. Mit dem Riedbergpass wartet Deutschlands höchster Bergübergang auf Kurvenjäger.

Sanfte Hügel, hohe Berge, stille Täler, weite Wälder, historische Altstädte und gemütliche Dörfer zeichnen das Allgäu aus. Auf den prallen, grünen Almen grasen zufrieden die Kühe, fressen frisches Gras mit Heublumen und liefern die Milch für den bekannten Käse.

Das Allgäu kann aber auch anders: Über 2.500 Meter weit ragen seine Gipfel in den Himmel. Hinzu kommen verschlungene, meist wenig befahrene Landstraßen. Wer also mal gemütlich, mal sportlich durch eine „paradiesische“ Landschaft touren will, ist im Allgäu genau richtig.

Touren Beschreibung

Berühmt wurde Oberstaufen durch eine ganz bestimmte Heilmethode: die Schrothkur. Sie greift auf das Prinzip der feuchten Wärme zurück. Dazu wird der Patient in kalte Tücher gewickelt, die sich am Körper erwärmen. Erfunden hat diese Kur 1820 der schlesische Arzt Johann Schroth. Auch unser Körper erwärmt sich allmählich, während wir Oberstaufen verlassen. In eine Motorradkombi statt in Tücher gewickelt. Und gespannt auf die heutige, gut über 200 Kilometer lange Runde.

Einen Bogen über Röthenbach schlagend, passieren wir Lindenberg, legen uns in die geschmeidigen Kurven der B 308, rollen bergab Richtung Bodensee und überqueren die Grenze nach Österreich, um in Hohenweiler das fast 1.000 Meter hohe Scheidegg-Plateau anzuspringen, den „Balkon am Bodensees. Das schmale Sträßchen, das sich über Hinteregg und Jungholz am Hang des 1.064 Meter hohen Pfänders entlangschlängelt, lässt uns zum ersten Mal an diesem Tag zünftige Schräglagen wagen. Schöne Wechselkurven auf griffigem Asphalt folgen, garniert mit Aussichten zum Berg und hinab zum Bodensee.

Ein gutes Dutzend enger Kurven später rollen wir nach Bregenz hinein. Am Ufer des Bodensees gelegen, besitzt Bregenz eine prägnante historische Oberstadt mit unzähligen mittelalterlichen Gebäuden und einer ganzen Reihe von hübschen Kirchen, denen der baulustige Barock im 18. Jahrhundert seinen Stempel aufdrückte. Das neue Wahrzeichen von Bregenz ist jedoch seine Seebühne.

1946 erbaut und seitdem immer wieder vergrößert und modernisiert, gefällt sie mit reizvoller Aussicht auf den See und spektakulären Bühnenbildern. Zum Beispiel dem riesigen Auge, das 2007 für Puccinis Oper „Tosca“ geschaffen wurde und in dem James-Bond-Streifen „Ein Quantum Trost“ Weltberühmtheit erlangte.

Auf schmalem Asphalt wedelt die Route auf österreichischer Seite entlang, überquert kurz vor Balderschwang wieder die Grenze und legt in dem sympathischen Ski- und Wanderort eine Pause ein. Und zwar auf der Terrasse des Motorradhotels Schwabenhof. Bei bezaubernder Aussicht auf die Allgäuer Berge nippen wir an einer Apfelschorle und plaudern mit Erich Kohler, dem KTM fahrenden Besitzer des Schwabenhofs. Eng, steil und insgesamt ziemlich verzwickt, zackt sich anschließend die Riedbergstraße auf 1.420 Meter Höhe hinauf. Geraden sind Mangelware, dafür gibt es Bodenwellen ohne Ende.

In der Fair-Trade-Stadt Sonthofen, deren Ordensburg aus dem Jahr 1935 heute als Bundeswehrkaserne genutzt wird, setzen wir den Blinker rechts und greifen die Kehren des Oberjochpasses an. Eine feine Sache, das Motorrad steht kaum noch in der Senkrechten und wird höchstens von dem ärgerlichen Überholverbot gebremst, das die gesamte Strecke bedroht.

Kurz vor der 1.178 Meter messenden Passhöhe verlassen wir die Oberjochstraße nach links und steuern auf winzigen Sträßchen Wertach an. Der höchst gelegene Markt Deutschlands befindet sich am Fuß des Grünten und gibt sich in Sachen Ökologie viel Mühe: Zwei Drittel des Gemeindegebietes stehen unter Naturschutz.

Plötzlich taucht wie ein dunkelblauer Tintenfleck der Alpsee auf. Schilf wogt bedächtig am Ufer, das klare Wasser animiert zum Baden. Wie? Einfach das Bike am Straßenrand abstellen und zehn Meter zu Fuß zum See gehen. Kurz vor Schluss der Tour sollte man noch unbedingt der alten Tuchmachermetropole Immenstadt einen Besuch abstatten.

Zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert war Immenstadt berühmt für seine aufwändig gewebten Stoffe. Dann kippten billige Importe aus den Kolonien den gesamten Allgäuer Tuchmarkt. Davon erholte sich Immenstadt jedoch sehr gut und zeigt heute dem Besucher seinen bemerkenswerten historischen Kern mit dem jüngst renovierten Stadtschloss.

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