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Die Zero SR/S im Test

Mit Hochspannung erwartet, oder: warum wir die ZERO SR/S lieben

Die Elektromobilität nimmt weiter an Fahrt auf! Während Tesla, VW, Skoda und Co. längst größere Stückzahlen an E-Autos absetzen, dominieren Bikes mit Verbrennungsmotor nach wie vor das Straßenbild. Ob die hochdrehenden Bike-Motoren mit teils über 200 PS aber eine Zukunft haben, scheint angesichts der Zero SR/S fraglich. Wir haben den im Racing-Look designten Sport-Tourer einer Testfahrt unterzogen und so viel sei jetzt schon verraten: Die etablierte Verbrenner-Konkurrenz muss sich warm anziehen!

Zero Sr/S: bereits der erste optische Eindruck macht Lust auf mehr

Zu steril, zu schwer und teuer, geringe Reichweite: die konzeptbedingten Eigenheiten eines elektrisch betriebenen Motorrads sind hinlänglich bekannt und werden mit Leidenschaft diskutiert. Aus mehreren Gründen empfinden wir diese Punkte aber nicht per se als Nachteil. Vor allem dann nicht, wenn man die Gelegenheit hat, die Zero SR/S einem Test zu unterziehen. Bevor wir uns der Technik nähern, werfen wir einen Blick auf die Optik. Vorweg sei noch erwähnt, dass unsere Erwartungshaltung stark subjektiv eingefärbt ist. Denn wenn es um E-Mobilität geht, ist ein futuristischer Look beinahe Pflicht. In diesem Punkt kann man der 2006 gegründeten und im sonnigen Kalifornien ansässigen Firma einen mehr als passablen Job attestieren.

Die cleane Designsprache gefällt uns auf Anhieb, denn der Sport-Tourer zieht mit der aerodynamischen Vollverkleidung nebst markantem Gitterrohrrahmen aus Stahl optisch alle Register. Nichts wirkt überflüssig oder gar verspielt, die Form folgt der Funktion und sorgt im Vergleich zum Schwestermodell der SR/F für eine um rund 13 Prozent größere Reichweite. Reichweitenangst will aufgrund des 14,4 kWh-fassenden Z-Force® Lithium-Ionen-Akkus im Standard-Modell nicht aufkommen, doch dürfen wir auch nicht verschweigen, dass die vom Hersteller angegebenen maximal 365 km Reichweite (mit optionalem ERC-Upgrade + Power Tank) zumindest optimistisch kalkuliert sind.

Denn wer die gewaltige Drehmomentwelle der SR/S ausgiebig nutzt, kann quasi dabei zusehen, wie die Ladeanzeige gegen null wandert. Allerdings sollte sich der geneigte Käufer eine Faustregel merken: Wer ein Elektromotorrad fährt, lädt immer dann auf, wenn man kann und nicht wenn man muss.

Zero SRS Detailaufnahme Front
Zero SR/S Detailaufnahme vom Hinterrad
Zero SR/S Detailaufnahme vom Zündschloss
Zero SR/S Detailaufnahme seitlich
Zero SR/S Detailaufnahme des Motors

Die Zero SR/S macht Elektromobilität auf zwei Rädern zum Erlebnis

Wer den optionalen Power Tank nebst ERC (Extended Range Charging) ordert, profitiert nicht nur von einer höheren Reichweite, sondern auch von einer deutlich verkürzten Ladezeit. Wichtig hierbei: der Power Tank kann für 4049 Euro zum Standard-Modell hinzubestellt werden, während die Premium-Variante bereits über eine serienmäßige 6 kW-Ladeoption verfügt. Laut Zero verkürzt sich die Ladezeit dadurch um rund 10 Prozent.

Das eigentliche Sahnestück der SR/S ist aber der spektakulär unspektakuläre Elektro-Motor. Ultrakompakt und natürlich flüsterleise, gibt der bürstenlose und 110 PS starke ZF75-10 Permanentmagnetmotor ab der ersten Umdrehung 190 Nm Drehmoment an den mit Carbon verstärkten Zahnriemen ab. Zum Vergleich: eine nicht unbedingt schwachbrüstige BMW S 1000 R mit 165 PS kommt auf 114 Nm.

Zero Sr/S im Fahrbericht: brachialer Punch, einfach handhabbares Fahrverhalten

Um es vorwegzunehmen: was das Aggregat mit 235 kg Leergewicht plus Pilot*in anstellt, ist spektakulär. Der mächtige Antritt ist allerdings nur die eine Seite der Medaille, vielmehr beeindruckt die saubere und lineare Leistungsabgabe und der Durchzug aus niedrigen Geschwindigkeiten. Hinzukommt: einen so fein dosierbaren Gashahn sucht man bei Motorrädern mit Verbrennungsmotor vergeblich.

Bevor wir zur ersten Testfahrt angetreten sind, wurde natürlich auch ausgiebig über den fehlenden Schalthebel diskutiert. Interessanterweise dauerte es nur wenige Kurven, bis man sich daran gewöhnt hatte, dass die linke Hand quasi arbeitslos ist. Überrascht hat uns, wie mühelos und handlich sich die SR/S trotz ihres relativ hohen Trockengewichts bewegen lässt. Der niedrige Schwerpunkt hat daran einen großen Anteil. Darüber hinaus hat sich Zero für ein ab Werk ausgewogenes, nicht zu hartes Fahrwerks-Setup entschieden. Bei Bedarf erlaubt das verbaute Showa-Fahrwerk aber auch die individuelle Einstellung der Federvorspannung, Zug- und Druckstufe.

Voll digitalisiert und Konnektivität ab Werk

Hinsichtlich der Konnektivität orientiert sich Zero fraglos am Elektro-Branchenprimus Tesla. Dank des Cypher III+-Betriebssystems bietet die SR/S eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Leistungscharakteristik der Zero SR/S per Software-Update zu verändern. Gut gefällt uns auch die voll digitale Instrumententafel, sowie die logisch aufgebaute Zero App.

Sie erlaubt per Smartphone Zugriff auf den Cypher Store, über den Upgrades per Fingertipp zugekauft werden können. Zudem ermöglicht sie die Konfiguration der Fahrmodi und der Instrumententafel. Die integrierte Fernabfrage mit Wächtermodus erhöht den Komfort und die Sicherheit und unterstützt bei der Suche nach Ladestationen.

Die Ausstattung der Zero SR/S im Überblick:

  • Vorprogrammierte Fahrmodi: Regen, ECO, Standard, Sport und Canyon. Die Modi können auch an den eigenen Fahrstil angepasst werden
  • Die Bosch Motorradstabilitätskontrolle (MSC-System) sorgt für eine dynamische Beschleunigung und verbesserte Stabilität bei allen Straßenverhältnissen. Weiterhin bietet das MSC ABS, Kurvenbremskontrolle, Traktionskontrolle und Drehmomentregelung
  • Duale Radialbremse am Vorderrad
  • 43 mm Showa Upside-down-Gabel mit einstellbarer Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung.
Eine Frau bedient die Zero SR/S App

Unser Fazit zur Zero SR/S

In der freien Wildbahn bekommt man die Zero SR/S bislang nur selten zu Gesicht. Schade! Denn die Leistungsentfaltung des Triebwerks ist ein Erlebnis. Gepaart mit der hervorragenden Verarbeitungsqualität und dem stimmigen Fahrwerk, steht dem geneigten Käufer nur noch der gesalzene Preis im Weg. Dennoch sind wir davon überzeugt, dass ein dichter ausgebautes und auf Biker angepasstes Ladenetz den Trend zu E-Motorrädern verstärkt - und mit steigenden Verkaufszahlen sinkt (hoffentlich) auch der Preis.

Die wichtigsten Fragen aus der POLO-Community zur Zero ZR/S

Eine Zero SRS auf Testfahrt
Passende Produkte für die Zero SR/S

Technische Daten der Zero SR/S

MOTORBAUART
Elektro
Kühlung
Luft
LEISTUNG
81 kW (110 PS)
U/MIN BEI LEISTUNG
5000 U/min
DREHMOMENT
190 Nm
ANTRIEB
Riemen
RAHMEN
Stahl; Bauart: Gitterrohr
VORDERRADFEDERUNG
Telegabel Upside-Down mit 43 mm Standrohrdurchmesser; einstellbare Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe,
FEDERWEG (VORNE)
120 mm
HINTERRADFEDERUNG
Mono-Federbein, einstellbare Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe, Zweiarmschwinge
FEDERWEG (HINTEN)
140 mm
BREMSE VORN
Doppelscheibe Ø 320 mm; Vierkolben
BREMSE HINTEN
Ø 240 mm Bremsscheibe, Einkolben
TROCKENGEWICHT
235 kg
SITZHÖHE
787 mm
HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT
200 km/h
ASSISTENZSYSTEME
ABS, Fahrmodi, Ride by Wire, Traktionskontrolle
FÜHRERSCHEINKLASSEN
A
REICHWEITE
251 km (Stadt) / 190 km (Autobahn kombiniert)
AKKU-GARANTIE
5 Jahre; unbegrenzte Kilometer
BESTMÖGLICHE LADEZEIT
60 Minuten
BETRIEBSSYSTEM
Cypher III+
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