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So findest du die richtige Motorrad-Fahrschule

Fahrlehrer, Fuhrpark, Ausstattung und Preise: So findest Du die beste Motorrad-Fahrschule

Allein in Deutschland gibt es mehr als 10.000 Fahr- und Flugschulen: Damit stehen die Chancen gut, dass du keine weite Anreise in Kauf nehmen musst, wenn du deinen Motorradführerschein machen möchtest. Doch genau wie bei jeder anderen Dienstleistung auch, solltest du vorab einen prüfenden Blick auf die möglichen Kandidaten werfen. Denn nicht jede Fahrschule ist auf (angehende) Biker spezialisiert, oder verfügt über einen passenden Fuhrpark sowie eine zeitgemäße Ausstattung. Mit der folgenden Checkliste trennst du die Spreu vom Weizen und findest die beste Fahrschule, die dich schnell und umfassend zu einem souveränen Motorrad-Fahrer ausbildet.

Die gründlichste Zahnreinigung, der kräftigste Chiropraktiker, der Fahrlehrer der in seinem früheren Leben Motorsport-Profi war: Bekanntlich ist die Mund zu Mund Propaganda ein wichtiges Kriterium dafür, die oder den Beste(n) für einen Job zu finden. Als Anhaltspunkt und Benchmark taugt die von Freunden angepriesene Fahrschule allemal. Doch bevor du blindlings eincheckst, gilt zu prüfen: Erfüllt sie auch deine eigenen Ansprüche? Sofern du nicht in einer kleinen Stadt wohnst, die nur einen ansässigen Ausbildungsbetrieb zu bieten hat, solltest du vor deiner Unterschrift unbedingt vergleichen - und vor allem: fragen, fragen, fragen.

Die folgende Checkliste unterstützt dich bei der Wahl der optimalen Motorrad-Fahrschule:

BEWERTUNGEN

Die uneingeschränkte Empfehlung von Freunden und Bekannten kann zutreffend sein oder ist - im ungünstigen Fall - rein subjektiv. Hol dir deshalb unbedingt eine zweite Meinung ein, etwa aus dem Internet. Überwiegen die vier und fünf Sterne Bewertungen, lohnt sich ein Erstgespräch mit dem Fahrlehrer.

IFZ QUALITÄTSSIEGEL

Mit dem IFZ-Qualitätssiegel ausgezeichnete Fahrschulen garantieren einen hohen Ausbildungsstandard in den jeweiligen Motorrad-Klassen: Von AM über A1, A2 bis hin zu A bist du bei einer zertifizierten Fahrschule sehr gut aufgehoben. Die Güte der Ausbildung liegt hier nachweislich sogar deutlich über den gesetzlichen Anforderungen.

FAHRLEHRER

An der richtigen Adresse bist du, wenn dein Fahrlehrer selbst ein eingefleischter Motorrad-Fahrer ist und regelmäßig im Sattel sitzt. Die Grundfahrübungen kann er dir, dank seiner eigenen praktischen Erfahrung, viel besser vermitteln und demonstrieren. Zudem begleitet er dich mit seinem Bike bei Pflicht- und Übungsfahrten, was deinen Lernfortschritt deutlich verbessert und die Sicherheit erhöht. Kann dich der Fahrlehrer nur mit seinem Auto begleiten und ausschließlich per Helmfunk dirigieren, solltest du dich besser nach einer anderen Fahrschule umschauen. Ein weiteres dickes Plus ist es, wenn sie oder er dich von der ersten Theoriestunde bis zur Prüfung durch die Ausbildung begleitet. Wenn dann auch noch zwischenmenschlich die Chemie stimmt, hast du die Motorrad-Fahrschule deines Vertrauens gefunden.

KOSTEN TRANSPARENZ

Nach geltendem Fahrlehrergesetz müssen alle Kostenpunkte einzeln und transparent, inklusive Mehrwertsteuer kommuniziert werden. So kannst du vor der Vertragsunterzeichnung Preise besser vergleichen und einschätzen, ob dein Budget ausreicht. Tipp: Vergiss nicht auch die Kosten für den Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs sowie Gebühren für TÜV, Ordnungs- und Straßenverkehrsamt mit einzukalkulieren. Und wie sieht es mit dem Schulungsmaterial aus? Ist es in der Grundgebühr enthalten und gibt es zusätzlich kostenpflichtiges Material auf CD/DVD oder Online?

FUHRPARK

Im Optimalfall setzt die Fahrschule auf moderne Bikes und helle, gepflegte Schulungsräume. Aber egal wie alt das Bike und das Klassenzimmer auch sein mögen: Du kannst davon ausgehen, dass sich der Fuhrpark in einem technisch einwandfreien Zustand befindet. Entscheidend ist dagegen: Passt die Sitzposition? Kannst du deine Füße flach auf den Boden abstellen, wenn du im Sattel sitzt? Besteht im Zweifel die Möglichkeit, eine niedrigere Wechselbank zu montieren? Schüler, die größer als der Durchschnitts-Biker sind können Probleme mit einem zu kleinen Bike haben: Stößt dein Knie beim Einlenken an den Lenker, während du mit dem Fuß auf der Fußraste stehst, ist das leider ein Ausschlusskriterium.

AUSRÜSTUNG

Ohne einen Motorradhelm der nach ECE-Norm R 22-04/-05 zertifiziert ist, sowie eine Montur bestehend aus: abriebfester Motorradbekleidung nebst Stiefeln und Handschuhen, lässt dich dein Fahrlehrer nicht auf die Straße. In der Regel stellt dir deine Fahrschule alle benötigten Utensilien, die auch zu Prüfung vorgeschrieben sind. Falls du keine eigene Montur besitzt, vergewissere dich, dass die Fahrschule die für dich passende Bekleidung im Fundus hat. Auch eine Helm-Probe ist obligatorisch: Denn nicht jeder Helm passt zu deiner Kopfform. Wichtig: Hygiene geht vor, weshalb die meisten Fahrschulen darauf bestehen, dass du deine eigene Sturmhaube zu den Fahrstunden mitbringst.

Merkmale, die eine passable von einer Top Motorrad-Fahrschule unterscheiden

Der Zeitplan: alles in Deinem Tempo

Wer sich den Traum vom Motorradfahren erfüllen will, möchte möglichst schnell die Prüfung ablegen. Damit zwischen erster Theorie-Stunde und der Aushändigung der heiß ersehnten Fahrerlaubnis nicht viele Monate ins Land ziehen, muss deine Fahrschule natürlich auch die entsprechenden Kapazitäten haben. Optimal ist es, wenn du Termine für die Fahrstunden vereinbaren kannst, die auch in deinen Zeitplan passen – oder sich flexibel festlegen und verschieben lassen.

Tipp: Empfehlenswert ist es, wenn zwischen den einzelnen Fahrstunden nicht mehr als sieben Tage liegen. So schleifen sich Bedienung des Motorrads und die Bewegungsabläufe besser ein, und du wirst dich im hektischen Straßenverkehr viel schneller abgeklärt verhalten.

Wie bereits angesprochen, ist die Sitzprobe auf dem Schulungs-Bike enorm wichtig. Bei angehenden Bikerinnen mit einer kleinen Statur ist das nicht immer unproblematisch. Möglicherweise fühlst du dich als Fahrschülerin auch wohler, wenn du von einer Frau ausgebildet wirst. Aber egal, ob du eine Fahrlehrerin oder einen Fahrlehrer bevorzugst: Scheue dich nicht davor, diese und weitere Punkte anzusprechen, bevor du dich für eine Fahrschule entscheidest.

Ist dein Fahrlehrer auch ein guter Pädagoge?

Auch nicht zu vernachlässigen: Eine umfassende Betreuung und eine Nachbereitung im Anschluss an die absolvierte Fahrstunde. Was war gut, woran kannst du noch arbeiten? Ein Fahrlehrer, der didaktisch und pädagogisch auf Zack ist, wird dich nicht im Regen stehen lassen, falls du dir in einer brenzligen Situation unsicher warst und Rat benötigst. Punkten kann eine Fahrschule auch dann, wenn du einen Schnupperkurs in Anspruch nehmen, und etwa zur Probe an einer Fahrstunde teilnehmen kannst.

Kurzum: Eine sehr gute Fahrschule versteht sich nicht als reiner Dienstleister. Die Wertschätzung des Schülers und der persönliche Kontakt zum Fahrlehrer sollte von Anfang an auf Vertrauen basieren. Kommt dann noch gegenseitige Sympathie hinzu, macht es die Sache noch einfacher und angenehmer und du gelangst schneller zu deinem erklärten Ziel: Dem Motorradführerschein!

TIPP:

Gruppenfahrten machen noch mehr Spaß und sorgen für Anschluss. Deshalb schau dich doch nach einer Fahrschule um, die für Ihre Absolventen nach bestandener Führerscheinprüfung gemeinsame Touren anbietet. Denn nur Übung macht den Meister und die echte Erfahrung auf deinem Bike stellt sich erst nach einigen Tausend Kilometern im Sattel ein.

Na dann: Viel Spaß beim üben!

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