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MOTORRADTOUR Salzburger Land

Das Salz in der Suppe

Motorradtour Infos

  • Streckenlänge: 330 km
  • Fahrzeit: ca. 5,5 Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Eckpunkte: St. Margarethen, Innerkrems, Nockalmstraße, Turracher Höhe, Sölkpass, Bad Aussee, Hallstadt und sein See, Pass Gschütt, Tauernpass

Highlights der Motorradtour Salzburger Land

Diese anspruchsvolle Tagestour führt den schräglagensüchtigen Motorradfahrer zu den kurvenreichsten Strecken des Salzburger Landes und der Steiermark.

Gurktaler Alpen, Nockberge, Niedere Tauern, Schladminger Tauern, Dachstein - na, läuft Ihnen schon das Wasser im Mund zusammen? Sollte es auch.

Denn was sich das zwischen Salzburg im Norden und Villach im Süden an Kurvenstrecken zusammenbraut, ist vom Allerfeinsten. Dass diese Routen nicht zu den höchsten und spektakulärsten der Alpen gehören, ist ein Vorteil, da wir sie aus diesem Grund fast für uns alleine haben.

Hinzu kommt eine hundertprozentig intakte Natur, die fernab der großen Touristenströme noch ganz sie selbst sein darf.

Touren Beschreibung

Nach einer erholsamen Nacht und einem zünftigen Frühstück im bekannten Bikerhotel Grizzly in St. Margarethen schwingen wir uns am frühen Morgen ausgeruht in den Sattel, drehen den Zündschlüssel um und rollen aus Rücksicht auf noch schlafende Nachbarn und Hotelgäste im Standgas vom Hof. Nach ein paar Kilometern hat der Motor Betriebstemperatur erreicht, die letzten Häuser des Lungaus liegen hinter uns. Jetzt dürfen die Pferdchen galoppieren. Traumhaft, wie sich genau in diesem Moment die Gurktaler Alpen vor uns auftun.

Mit den ersten Schwüngen erreichen wir Innerkrems, den Ausgangspunkt für eine phantastische Fahrt über die Nockalmstraße. Die Route zwischen den Nockbergen hindurch, die ihren Namen von den runden „Nock’n“ haben, die wie Tafelberge aus dem Boden ragen. Diese von Eiszeitgletschern geschaffene geologische Besonderheit gibt es in den Alpen normalerweise nirgends. Für uns Motorradfahrer heißt das: 35 Kilometer perfektes Kurvenschwingen auf übersichtlichem, griffigem Belag. Wer bis hierher noch Schwierigkeiten hatte, in Kurven einen sauberen Strich zu finden, der ist am Ende der Strecke in Ebene Reichenau ein alter Hase.

Was in den ersten Kurven der Straße hinauf zur Turracher Höhe (1.783 m) von Vorteil ist. Rund und gleichmäßig angelegt, sind sie genau das, was der Motorradfahrer braucht: Nicht zu schwierig und mit Spaß zu fahren. Einst hatte diese Passstraße 34 Prozent Steigung, nach umfangreichen Umbauten sind es heute noch 23 Prozent. Immerhin. Und die lassen sich mittels je einer Handvoll Kurven bergauf und bergab in Fahrspaß pur verwandeln. Griffiger Belag, breite Fahrbahn, gute Übersicht - was will man mehr? Unser Tipp: Am Turracher See, der sich insgeheim zum Motorradtreff entwickelt hat, einen kurzen Halt einlegen.

Im Tal der Mur angelangt, geht es gemütlich am Fluss entlang nach Murau. Dort Blinker links und weiter Richtung Sölkpass. Auch Erzherzog-Johann-Straße genannt, erklimmt diese Etappe zunächst recht lässig die Wölzer Tauern, passiert die Kreuzerhütte, deren Wirt frische Almmilch und -butter auf den Tisch stellt. Dann sieht man sie schon, die sechs Serpentinen, mit denen die 1954 ausgebaute Trasse den finalen Aufstieg bewerkstelligt. Steil, schmal, rau - diese Kehren verlangen beherztes Zupacken. Dasselbe Spiel bei der Abfahrt - sechs Serpentinen, knackige Schräglagen.

Wie eine Welle am Strand läuft die Sölkstraße zum Ennstal hin aus, biegt in Trautenfeld links ab und peilt auf der gut ausgebauten B 145 mit ihren lang gezogenen Bögen die beiden Kurorte Bad Mitterndorf und Bad Aussee an. Letzterer verdient einen Besuch. Zu idyllisch liegt das von Künstlern geliebte ehemalige Salzstädtchen Bad Aussee am Ufer der Traun.

Man spaziert die Uferpromenade entlang, durchquert den Kurpark, in dem früher die Salzpfannen dampften, oder schaut unter Kastanienbäumen sitzend entspannt über den Rand einer Kaffeetasse. Und stellt sich dabei vor, wie der ein paar Kilometer entfernte Altausseer See im James-Bond-Film „Spectre“ als Kulisse diente. Wer den Film gesehen hat - es handelt sich um die winterdüstere Szene, in der Bond den Bösewicht Mister White in dessen Hütte am Altausseer See aufstöbert.

Über Hallstadt, nach dem eine ganze Epoche der Steinzeit benannt wurde, führt die Route zum 957 Meter hohen Pass Gschütt, dessen schnelle Wechselkurven bei der sportlichen Zunft einen guten Ruf haben. Keine Serpentinen, dafür weite, gut einsehbare Bögen und tiefe Schräglagen.

Durch das romantische Lammertal geht es weiter nach Radstadt, wo der Einstieg zur Tauern-Passstraße wartet. Der Tauernpass (1.739 m) wird von der Bundesstraße 99 bezwungen, die sich nicht gerade als sehr spektakulär entpuppt, dafür mit einer flüssigen Streckenführung aufwartet und einen schönen Abschluss für diesen ereignisreichen Motorradtag bildet.

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