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Motorradtour Nordseeküste

Die Entdeckung der Entschleunigung

Motorradtour Infos

  • Streckenlänge: 300 km
  • Fahrzeit: ca. 5 ½ Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • Eckpunkte: Jork, Stade, Otterndorf, Cuxhaven, Bad Bederkesa und Bremerhaven

Highlights der Motorradtour an der Nordseeküste

Entspannender Tourgenuss begleitet vom Spiel der Gezeiten. Auslaufende Schiffe sorgen in den bekannten Hafenstädten für Fernweh.

Ihr wollt im Urlaub mal richtig ausspannen?
Beim Motorradfahren auch mal die Seele baumeln lassen?
Mal nicht den ganzen Tag lang Kurven kratzen und die Schräglagenfreiheit des Bikes ausprobieren und einfach eine harmonische Zeit im Sattel verbringen?
Eins sein mit der Landschaft, der Natur, den Elementen?

Dann nichts wie hin zur Nordseeküste, denn dort wird man ganz entspannt, begleitet von Ebbe und Flut, zum Gezeitenreiter.

Touren Beschreibung

Unsere Tagestour ist rund 300 Kilometer lang und umrundet, gegen den Uhrzeigersinn, den Teil der Nordseeküste, der zwischen der Elbe im Osten und der Weser im Westen liegt. Besondere Kennzeichen: Unendliche Obstplantagen und liebenswürdige Städte.

Zum Beispiel Jork, wo wir die Fahrt beginnen. Das Städtchen mit seinen wunderschönen Fachwerkhäusern gilt als das historische Zentrum des Alten Landes. Im Mittelalter fand hier quasi der komplette Handel der Region statt. Heute werden im Alten Land vor allem Äpfel verkauft. Etwa sieben Millionen Apfelbäume wachsen in der Region und machen sie zum größten Obstanbaugebiet Nordeuropas. Vor allem im Frühling während der Blüte ist die Landschaft ein optischer Hochgenuss, wenn die Obstgärten kilometerweit in rötlich-weißem Licht glänzen.

Hinter der Brücke über die Lühe kommt das Guderhandviertel in Sicht. Dabei handelt es sich um eine Ansammlung historischer Bauernhäuser, von denen eines hübscher als das andere ist. Kamera aus dem Tankrucksack, Fotos schießen, weiterfahren.

Auf dem Deich entlang geht es über die alte Hojen-Dieck-Klappbrücke nach Grünendeich mit seiner Schifferkirche. Hollern erinnert mit seinem Namen an die Holländer, die als Deichbauspezialisten einst dafür sorgten, dass tödliche Überschwemmungen endlich der Vergangenheit angehörten.

Stade ist die Kreisstadt des Alten Landes. Mit ihrem herrlichen historischen Kern steht sie auf der Skala der schönsten Städte Norddeutschlands ganz oben. Ihre Hausfassaden erstrahlen in buntem Fachwerk und versetzen uns beim Stadtbummel durch enge Gassen und entlang heimeliger Kanäle weit ins Mittelalter zurück. Dass Stades Häuser kaum älter als 350 Jahre alt sind, liegt an einem Großbrand, der 1659 die meisten Gebäude zerstörte.

Hinter Wischhafen, wo eine Fähre über die Elbe hinüber nach Glückstadt ablegt, ändert sich das Landschaftsbild, und die Obstbäume treten zugunsten von Feldern, Äckern und Wiesen zurück. In Neuheus wartet ein Leckerbissen für Technikfans: Das Oste-Sperrwerk gleicht die Schwankungen von Ebbe und Flut in der Nordsee aus und verhindert dadurch, dass das Land überschwemmt wird.

Über Otterndorf und seiner gemütlichen Altstadt rollen wir zum nächsten Highlight der Tour, nach Cuxhaven. Die Kugelbake ist ein hölzernes Seezeichen an der Elbmündung und gleichzeitig das Wahrzeichen der jungen, erst im Jahr 1872 gegründeten Stadt.

Wir steuern ihr Zentrum an, stellen das Bike ab und gehen zu Fuß auf Erkundung. Dabei bummeln wir an der Alten Liebe, einem Anlieger an der Elbpromenade, entlang, besuchen Schloss Ritzenbüttel und sehen uns den Leuchtturm an.

Schöne Strandpromenaden besitzen übrigens auch die Stadtteile Duhnen und Sahlenburg, in denen sich das Badevergnügen abspielt.

Vorbei an Berentsch und seinem wilden Wald steuern wir nach Osten zum Ahlenmoor. Dieses Hochmoor liegt bei Ahlen-Falkenberg an der Grenze von Marschland und Geest. Im Frühjahr wird hier regelmäßig Torf gestochen. Im Kurort Bad Bederkesa einen Pausenkaffee geschlürft, dann weiter Richtung Südwesten nach Bremerhaven. Dort bietet eine Aussichtsplattform einen atemberaubenden Blick auf Europas größten Containerhafen.

Danach steht das Schifffahrtsmuseum auf dem Plan, wo im Freigelände restaurierte Kriegs- und Handelsschiffe bestiegen werden dürfen. Unter Motorradfahrern ist Bremerhaven vor allem wegen des jährlichen im Juni stattfindenden Fischereihafenrennens berühmt. Seit 1952 rasen junge und alte Maschinen über den 2.670 Meter langen Stadtkurs, der von Strohballen und Fischkisten gesichert wird anstatt von Kiesbetten.

Nach so viel Technik kommen die naturnahen, ruhigen Landstraßenkilometer der Rückfahrt gerade recht. Wir passieren das einsame Lange Moor, kommen durch Bremervörde und nochmals durch Stade und laufen schließlich wieder in Jork am Startpunkt unserer Tour ein.

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