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Motorradtour Münsterland

Im Land der Wasserburgen

Motorradtour Infos

  • Streckenlänge: 280km
  • Fahrzeit: ca. 5 ½ Stunden
  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • Eckpunkte: Dülmen, Senden, Havixbeck, Altenberge, Greven, Münster und Coesfeld

Highlights der Motorradtour durch das Münsterland

Bekannte Bikertreffs, eine Vielzahl an Wasserburgen und eine Krimihauptstadt machen das Münsterland zum beliebten Tourenziel

Über 100 sind es. Über 100 Wasserburgen stehen im Münsterland und machen damit die Region nördlich des Ruhrgebietes zur wasserburgenreichsten Deutschlands. Wie mit einem Netz aus Backsteinromantik bedecken sie das Münsterland. Viele sind noch bewohnt, die meisten für Besucher zugänglich, einige bieten Kaffee und Kuchen in verträumt-mittelalterlicher Umgebung an.

Direkt am wassergefüllten Burggraben am Tässchen nippen, den Enten zusehen, die Atmosphäre vergangener Jahrhunderte einatmen – das hat schon was.

Touren Beschreibung

Los geht unsere 280 Kilometer lange Kaffee-Kuchen-Burgen-Tour in der Pferdestadt Dülmen. Pferdestadt, weil im Naturschutzgebiet Merfelder Bruch die größte Wildpferdherde Europas lebt: Rund 400 Tiere werden in dem 3,5 Quadratkilometer großen Gelände aus Weide, Moor, Heide und Wald vollkommen sich selbst überlassen. Der Marktplatz von Dülmen mit St. Viktor-Kirche und Rathaus eignet sich wegen seiner gemütlichen Cafés hervorragend fürs Frühstück oder den ersten kurzen Schwarzen vor der Fahrt.

Dann verlassen wir die Pferdestadt und peilen Buldern an. Griffiger Belag mit Mittelstreifen, der durchaus die eine oder andere Schräglage zulässt. Nächster Halt in Senden. Wahrzeichen des Städtchens ist sein Wasserschloss. Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Anlage ist gut beschildert und steht romantisch auf einer Insel, umgeben von Wasser, etwas versteckt in einem Park aus hohen Laubbäumen. Klarer Fall – Motorrad auf den Seitenständer, Helm ab, Jacke aus, Spaziergang durch den traumhaft schönen Park.

Durch den hübschen mit rotem Backstein bebauten Kern von Nottuln gelangen wir zum nächsten Highlight der Tour, nach Havixbeck. Dort wartet mit Haus Hülshoff eines der idyllischsten Wasserschlösser des Münsterlandes. Ein Parkplatz nimmt das Bike auf, dann sind es noch hundert Meter zu Fuß bis zu dem Ort, an dem Annette von Droste-Hülshoff, Dichterin und berühmteste Frau Westfalens, geboren wurde und lebte. Die 1540 errichtete Anlage besticht durch ihre architektonische Schlichtheit. Wir fühlen uns auf Anhieb wohl, setzen uns ins Burgcafé und genießen Kuchen und Kultur.

Ein schmales Bauernsträßchen führt hinauf nach Altenberge. Das wird seinem Namen gerecht – 104 Höhenmeter sind eine Ansage. Zumindest im Münsterland. Egal, der Blick über das weite Land ist nicht zu verachten. Nach ein paar zügigen Kilometern erreichen wir Greven. Bereits um 1200 zum Marktdorf erhoben, bekam es jedoch erst 1950 die Stadtrechte. Dank seiner Lage an der Ems war Greven schon immer ein wichtiger Umschlaghafen und Handelsplatz.

Hinter der Autobahn biegt die Route Richtung Ostbevern ab und präsentiert eine dichte Reihenfolge lang gezogener Bögen. Links, rechts, links, rechts – beim Skifahren heißt das „carven“. Ein gleichmäßiges Gleiten, das viel mit Motorradfahren zu tun hat. Wir passieren Telgte, dem der Schriftsteller Günter Grass seinen Roman „Treffen in Telgte“ gewidmet hat, und nehmen Kurs auf Münster.

Wir passieren Telgte, dem der Schriftsteller Günter Grass seinen Roman „Treffen in Telgte“ gewidmet hat, und nehmen Kurs auf Münster.

Dort halten wir uns am besten an die Ausschilderung „Dom-Parkplatz“, stellen hier das Bike ab und begeben uns zu Fuß auf einen Bummel durch die Hauptstadt des Münsterlandes.

Wo heute der 1264 eingeweihte Dom steht, gründete 793 der friesische Missionar Liudger ein Kloster, lateinisch: Monasterium, wodurch die Stadt ihren Namen bekam. An den Domplatz schließt sich der Prinzipalmarkt an.
Die Straße mit ihren schmalen Bürgerhäusern und verzierten Giebeln ist die Hauptgeschäftsstraße Münsters.

Unser Tipp: Stimmungsvoller als hier kann man in Münster nicht zu Mittag essen.

Abwechslungsreich, mit Kurven und Geraden versehen, fädelt sich ein Sträßchen über Sendenhorst nach Drensteinfurt, wo wir gemächlich durch einen komplett mit Backsteinen verklinkerten Kern rollen. Danach geht es weiter auf kaum befahrenem Bauernasphalt nach Herbern und über die Autobahn drüber nach Nordkirchen, wo gleich zwei Attraktionen warten: Schloss Nordkirchen, genannt das „Westfälische Versailles“ und der Bikertreff Nordkirchen. Unser Tipp: Zuerst ein Spaziergang durch die fantastischen Grünanlagen des herrlichen Schlosses und anschließend je nach Witterung ein kaltes oder heißes Getränk bei Heiner und Steffi, die den Bikertreff seit 2011 managen.

Schon viel länger gibt es den Bikertreff Drügen Pütt bei Haltern, den die Route nach Durchqueren des dichten Waldgebietes der Haardt erreicht. Schon Max Schmeling machte hier in den 1930er-Jahren mit seinen Bikerkumpels halt. Die Einspurigen stehen auf Asphalt in Reih und Glied, ein Treff wie aus dem Bilderbuch.

Jetzt vollführt unsere Tagestour einen Schlenker über Groß Reken nach Coesfeld, dessen Silhouette vom mächtigen Turm der spätgotischen Lamberti-Kirche bestimmt wird. Zusammen mit dem alten Stadttor bildet er das Wahrzeichen Coesfelds. Zum Schluss noch ein paar entspannte Kilometer hinüber nach Merfeld, und unser Ausgangspunkt Dülmen ist wieder erreicht.

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