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Anfänger Bikes für jeden Fahrer

Vom Einsteiger Motorrad bis zum Superbike: Welcher Fahrer-Typ bist Du?

Zwei Räder, Motor und ein Lenker. In diesen Punkten gleichen sich alle Bikes. Aber welcher Motor darf es denn nun sein? Ein, zwei oder gar mehr Zylinder? Ein laufruhiger Viertakter, ein robuster 2-Takter, Reihen Vierer, Boxer- oder lieber ein V-Motor? Und wie sieht Dein Wunschbike eigentlich aus? Bist Du ein Cruiser, liebst Du Chopper oder fährst Du nur auf Sportler ab? Welcher Fahrertyp Du bist und welche Ausrüstung Du brauchst, liest Du hier.

Das perfekte Anfänger Bike auf einen Blick

Für Fahranfänger ist es von Vorteil, wenn das Bike leicht beherrschbar ist. Einsteiger sollten nicht mit einem schweren Touren Bike anfangen. Mit einem Leergewicht von 200 kg oder mehr, erschweren Sie das Rangieren in engen Straßen und Kurven. Was den Antrieb betrifft: Je größer der Hubraum pro Zylinder, desto besser ist der Durchzug des Bikes. Ein Bike mit Boxer geht durch Kurven, wie ein warmes Messer durch Butter. Das kann Dir jeder Fahrer einer BMW R 1250 GS oder R Nine T bezeugen. Kein Wunder: Denn der Schwerpunkt liegt schön weit unten. Großvolumige Motoren mit einem Zylinder haben viel Drehmoment, schwächeln aber beim Fahrkomfort. Deutlich laufruhiger sind Motoren mit zwei oder vier Zylindern.

Erfüllt das Bike die folgenden Punkte, gelingt der Einstieg in das beste Hobby der Welt besonders leicht:

  • Aufrechte Sitzposition
  • Ein breiter Lenker für mehr Übersicht
  • Niedrige Sitzhöhe
  • Leichtes Motorrad

Cruiser & Chopper

Bikes mit einer niedrigen Sitzhöhe sind für Einsteiger zu empfehlen. Dazu gehören Modelle wie die Honda CMX 500 Rebel, Indian Scout Sixty oder Kawasaki Vulcan S. Für souveränes Cruisen dank üppigem Durchzug, sorgen Motoren mit zwei Zylindern. Minuspunkte gibt es für die passive Sitzposition, die harte Abstimmung und die geringe Handlichkeit. In Puncto Schutzkleidung benötigt der Chopper-Pilot nur die essenziellen Dinge. Ein Jethelm von Craft, hohe Boots im klassischen Schwarz dazu eine Lederjacke von Spirit Motors. Mehr braucht es eigentlich nicht für den besten Kompromiss aus Stil und Sicherheit.

Retro & Naked Bikes

Retro Bikes lassen die alten Zeiten aufleben und zeichnen sich durch Reduktion aus. Ein Motor, zwei Räder, mehr nicht. Ein Trend, der mit coolen Einzelstücken begann und heute in Serie gefertigt wird. Topseller sind die BMW R nineT und Ducati Scrambler. Entweder mit 1100er- oder 800er- V2-Motor. Die kleinere Version taugt auch für Einsteiger. Retro Bikes zählen übrigens nicht wirklich zu den Naked Bikes. Diese Kategorie umfasst alle Maschinen, die keine Verkleidung haben, aber weder Cruiser noch Retro Bike sind. Da steht dann eine böse MV Agusta Brutale neben einer braven Honda CB 500 F. Kein Wunder, dass eine Empfehlung für das perfekte Naked Bike schwerfällt. Einfacher ist die Frage nach der Schutzkleidung, denn ein Naked-Biker kann fast alles tragen.

Supermoto

Supermotos wie die Aprilia SX 125 oder KTM 690 SMC R machen das Kurvenräubern zur Spielerei. Im Vergleich zu einer Enduro sind die Räder kleiner und mit Straßen- statt Stollenreifen bestückt. Die Bremsen packen fester zu, die Federung ist straffer. Ihre Verwandtschaft zur Enduro kann eine Supermoto nicht verleugnen. Der breite Lenker und die aufrechte Sitzposition wurden übernommen. Als Motor kommt häufig ein Zylinder und nur selten zwei Zylinder zum Einsatz. Die niedrige Sitzhöhe ist für Einsteiger von Vorteil, genau wie die folgende Ausrüstung.

Enduros & Crosser

Prinzipiell ist keine Motorradart leichter zu fahren als eine Enduro oder Crossmaschine. Schmale Reifen, der breite Lenker und die aufrechte Sitzposition machen es Einsteigern leicht. Das geringe Gewicht macht Bikes wie die Honda CRF 250 L, KTM Freeride 250 F oder 250 EX-C mit E-Motor besonders handlich. Einziger Nachteil: Aufgrund der langen Federwege liegt die Sitzbank weit oben. Die geringe Beinspreizung gleicht diesen Umstand aber weitestgehend aus. Ganz wichtig: Wenn Du es auf der Crossstrecke krachen lassen willst, steht Dir die Wahl aus einer stattlichen Anzahl an Crossern offen. Allerdings sind die meisten Modelle nicht für die Straße zugelassen. Das geeignete Material für Crosser und Enduristen zeigen wir Dir hier.

Adventure Bike oder Reiseenduro

Mit einer leichten Enduro haben Bikes alá Triumph Tiger XRT oder der fast 300 Kilo schwere V-Vierzylinder Honda Crosstourer DCT nur wenig gemeinsam. Der Begriff Adventure Bike passt deutlich besser Vielseitigkeit ist die Stärke dieser Bikes. Einerseits alltags- und reisetauglich, bieten Sie viel Komfort und sind durchaus sportlich. Trotz Ihrer Größe eignen sich Reisenduros auch für Einsteiger. Bikes wie die Kawasaki Versys-X 300, 390 Adventure von KTM oder die Suzuki V-Strom 650 sind erstaunlich handlich und berechenbar. Und sitzt Du erstmal im hohen Sattel glänzt das schwere Bike mit bester Übersicht und einem souveränen Handling. Die optimale Ausrüstung für Enduristen mit Fernweh gibt es im POLO-Shop.

Tourer

Im Allgemeinen sind Touren-Bikes große Maschinen mit Vollverkleidung. Wie gemacht fürs Verreisen und Kilometerfressen auf der Autobahn. Die Ausstattung dieser Bikes? Lückenlos und je nach Gewicht ist sogar ein Rückwärtsgang an Bord. Einsteigerfreundlich sind Bikes wie eine Honda Gold Wing darum eher nicht. Aber auch für Einsteiger gibt es den passenden Tourer. Zum Beispiel die BMW C 650, Suzuki Burgman, oder Yamaha T-Max eher nicht. Wenn Fahrdynamik und Handling wichtig sind, lohnt ein Blick auf Crossover- Bikes wie die Honda NC 750 X, Kawasaki Versys 650 oder Yamaha Tracer 700. Was die Schutzkleidung betrifft: Komfort steht bei Touren-Fahrern ganz oben auf der Liste.

Supersportler

Schräglage, Speed und Spitzenleistung sind die Fähigkeiten, die einen Supersportler ausmachen. Bislang gab es leistungstechnisch kaum Grenzen. Bikes mit 1000 Kubik, 200 PS und einer Vmax von 300 km/h sind keine Seltenheit. Doch solche Geschoße überfordern Einsteiger bei Weitem. Der Sweetspot aus Leistung und Fahrdynamik ist das, was die Hersteller neuerdings anstreben. Denn auch mit einer 300er, 400er, oder 500er geht es so souverän durch die Kurve, wie mit einer „Großen“. Besonders einsteigerfreundlich sind dynamische und agile Bikes, wie die Aprilia RS 125, Kawasaki Ninja 400, Honda CBR 500 R oder Yamaha YZF-R3. Auch hier gibt es Leistung satt, aber auch die typbedingten Nachteile eines Sportlers: Wenig Komfort, gebückte Sitzposition sowie eine eingeschränkter Übersicht. Und je kleiner der Hubraum, desto fleißiger musst Du auch schalten. Keine Kompromisse musst Du bei racingtauglicher Motorradbekleidung eingehen. Für die Sportler unter den Bikern ist das Angebot riesig.

50er Roller

Die Bandbreite im 50er Segment ist riesig. Bikes dieser Hubraumklasse treten im Gewand eines Sportlers, einer Enduro oder als Naked Bike auf. Entweder klassisch mit einem Zweitakter ausgerüstet, gibt es 50er auch immer häufiger mit einem Viertakt-Motor. Beliebt sind übrigens auch elektrische Bikes in der 50er-Leistungsklasse. Den notwendigen Führerschein der Klasse AM, darfst Du in den folgenden Bundesländern bereits mit 15 machen: Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, NRW, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen. Autofahrer mit einem Führerschein der Klasse B dürfen alle Bikes mit 50 cm3 und einer Vmax von 45km/h pilotieren. Sehr zu empfehlen sind, je nach Geschmack, folgende Modelle: Aprilia RS4 (Sportler), Beta RR 50 SM (Supermoto), Derbi Senda X (Enduro), Johnny Pag (Custom), Sherco 50 SE-R (Crossbike). Je nach Fahrertyp gibt es auch für Rollerfahrer ein unerschöpfliches Bekleidungsangebot, dass Du im POLO-Shop deines Vertrauens begutachten kannst.

TIPP:

Aus alt mach neu: Den Führerschein A1 gibt es jetzt als B196 für PKW-Fahrer

Der ein oder andere PKW-Fahrer hat bestimmt schon mit einem 125er geliebäugelt. Kein Wunder, denn ist die Stadt verstopft, kommt man mit einer flotten 125er wie der YAMAHA Tricity 125 garantiert besser durch den Verkehr. Der Traum ist jetzt für viele Besitzer eine PKWs zum Greifen nah. Der neue Führerschein B196 macht es möglich: 125er fahren mit dem Auto-Führerschein und das ohne Prüfung. Allerdings nicht ohne Bedingungen. Aber die sind zum Glück moderat:

  • Du musst eine Fahrerlaubnis Klasse B besitzen, und das seit mindestens fünf Jahren
  • Du darfst nicht jünger als 25 Jahre sein
  • Du musst neun Fahrschuleinheiten à 90 Minuten absolvieren. Davon Sechs Zeitstunden Theorie und 7,5 Praxis

Danach steht Dir alles offen, was auch mit dem A1-Führerschein fahrbar ist – egal ob Roller, Enduro oder Dreirad. Mit einer Einschränkung: Im Ausland darfst Du mit dem B196 leider keine 125er pilotieren. Die gute Nachricht zum Schluss: Hast Du den PKW-Füherschein3er vor dem 1. April 1980 gemacht, kannst Du sofort auf eine 125er steigen. Du bist noch auf der Suche nach dem passende Bike? Dann schau Dir die Top-Seller dieser Hubraumklasse an:

Sage und schreibe 36 000 Leichtkrafträder wurden 2019 in Deutschland neu zugelassen. Tendenz: steigend. Ein Grund für diese Entwicklung ist mit Sicherheit auch das riesige Modell-Angebot. Da ist praktisch für jeden Geschmack etwas dabei. Der absolute Überflieger ist die KTM Duke mit 3313 Neuverkäufe alleine in 2019. Konkurrenzlos in der Achtelliter-Klasse, landet Sie damit sogar unter den Top 10 aller Motorradklassen – nur drei Plätze hinter der ewigen Nummer Eins: Der BMW R 1250 GS. Aber auch die Mitbewerber der 125er KTM haben Ihre Reize. So lockt die RR Enduro 125 LC von Beta mit einem unverfälschtem Enduro-Look, der auch Crossern gefällt. Wer es eher reduziert und klassisch mag, sollte die Honda CB 125 R oder die Yamaha MT-125 in Augenschein nehmen. Auf das Wesentliche reduziert, stehen die unverkleideten 125 erstaunlich erwachsen da und pflegen den angesagten Naked-Bike Look. Die Kawasaki Z125 ist eher etwas für Unentschlossene. Sie ist eher das klassische Crossover-Bike.