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DIESER FRAGE GING DIE REDAKTION DER ZEITSCHRIFT „MOTORRADFAHRER“ GEMEINSAM MIT DEM TÜV RHEINLAND AUF DEN GRUND. DIE ERKENNTNISSE HABEN WIR HIER FÜR EUCH ZUSAM­MEN­GEFASST.

Meist sieht man es
der Ausrüstung an, wann die Funktion nicht mehr gewährleistet ist. Sogar die unsichtbare Klimamembran offenbart ihren Zustand spätestens bei der nächsten Regenfahrt. Ausgerechnet beim wichtigsten Teil des Equipments aber versagen Gefühl und Augenschein, denn ein Helm kann noch prima in Schuss wirken, obwohl er’s längst hinter sich hat. Die Hersteller empfehlen eine Neuanschaffung nach spätestens acht Jahren. Das kann man glauben. Die Redaktion „Motorrad­fahrer“ wollte es aber wissen. Nur – wie findet man heraus, ob die Schutzfunktion noch gegeben ist? Darauf gibt es momentan nur eine Antwort: Indem man den Helm zerstört. Peng. Genau das haben die Kollegen aus dem Nitschke-Verlag gemacht und schleppten acht Helme der Baujahre 1997 bis 2013 zum TÜV Rhein­land zur ultimativen Schlagprüfung.

Zuerst die gute Nachricht:
Die drei jüngsten im Feld – ein Shoei XR 1100, der Shoei-Jethelm RJ Platinum-R und ein Lazer Fiber D1 MK II – haben den Test bestanden. Alles GFK-Konstruktionen. Prinzipiell unterscheidet man bei Helmen zwischen Thermoplast-Schalen (Polycarbonat) und Duroplast-Schalen aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK, meist Fiberglas genannt). Und dann sind da noch die begehrten Carbon-Helme, die aber ebenfalls stets mit GFK oder Aramid (z. B. Kevlar®) unterbaut sind. Thermoplast-Helme sind in einem einfachen Spritzgussverfahren zu produzieren und daher auch günstiger in der Anschaffung. Auf Kosten der Schlagfestigkeit geht das nicht. Da liegen sie mit Fiberglas und Carbon gleichauf. Weil sie aber empfind­licher gegenüber

    Umwelteinflüssen sind und sich die Weichmacher durch Kratzer verflüchtigen können, altern sie schneller. Duroplaste hingegen altern kaum. Die Außenschale sollte also auch nach vielen Jahren noch ausreichende Werte bieten.

    Tatsächlich fielen bei der Schlagprüfung an Scheitelpunkt (P) und Hinterkopf (R) alle Thermoplastiker durch. Doch auch ein GFK-Helm (Bj. 2002) hielt die aktuelle ECE-Norm nicht ein. So rückte der EPS-Kern, sprich die dämpfende innere Schale, in den Fokus der Rheinländer. Mit der Erkenntnis, dass der Alterungsprozess des Styropors, das sich im Lauf der Jahre setzt, stärkere Auswirkungen auf die Sicherheitseigenschaften eines Helmes haben kann als die Matrix der Außenschale. Und deshalb ein Helm, ob Thermo-, Duroplast oder Carbon, nach spätestens 10 Jahren überreif ist. //

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